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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Emma Moorkamp.

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Volleyball-Talent: Emma Moorkamp. Foto: Middelkamp

Volleyball-Talent: Emma Moorkamp. Foto: Middelkamp

Emma Moorkamp gehört mit 17 Jahren zu den jüngsten Spielerinnen beim Volleyball-Zweitligisten VfL Oythe und kam dort in dieser Saison regelmäßig als Libera zum Einsatz. Parallel gehört sie zum Kader des Regionalligisten VfL Oythe II. Für den VfL spielt sie seit 2016, vorher war sie bei BW Lohne aktiv. Emma Moorkamp wohnt mit ihrer Familie in Lohne und besucht die zwölfte Klasse des Lohner Gymnasiums.

Stellt sich bei Ihnen auch schon der Corona-Koller ein? Ja, auf jeden Fall. Vor allem seitdem wir nicht mehr zur Schule gehen.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Am meisten vermisse ich das normale Leben, glaube ich. Also Freunde treffen, Volleyball, feiern gehen, und auch die normale Schule.

Und was vermissen Sie gar nicht? Ehrlich gesagt war ich nie so ein Fan von Umarmen und jedem die Hand geben.

Was mussten Sie bislang absagen? Ich musste mein Auslandsjahr in Fredericton im Osten Kanadas nach sieben von zehn Monaten abbrechen und damit auch eine weitere Reise: Ich wäre mit meiner Mannschaft dort zu einem Turnier nach Toronto geflogen. Auch fallen natürlich viele Spieltage, Schützenfeste etc. weg.

Ihr Lesetipp für die Krise? „One of Us Is Lying“ von Karen M. McManus oder „Little Women“ von Louisa May Alcott.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Momentan höre ich viele verschiedene Playlists von Freunden, damit man etwas Abwechslung bekommt. „Green Day“ und „The Kooks“ finde ich gut.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Friends oder Grey‘s Anatomy gehen immer, und das kann man auch mehr als einmal gucken.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Beachvolleyball-WM 2019, Halbfinale, Thole/Wickler gegen Mol/Sørum.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Auf jeden Fall Sport machen und vielleicht auch mal neue Sportarten ausprobieren. Youtube-Tutorials helfen da immer. Und durch den Sportunterricht habe ich Badminton für mich entdeckt.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Ich glaube, gutes Brot und Brötchen würden mir am meisten fehlen.

14 Tage Quarantäne – an welchem Ort würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? In einer einsamen Hütte in den Bergen oder in den schottischen Highlands.

Und welche drei Prominenten (oder andere Menschen) würden Sie mitnehmen? Meine drei besten Freundinnen Klara, Paula und Anna-Lena. Wir hätten bestimmt viel Spaß.

Ihre Lehre aus Corona? Manchmal ist es ganz gut, einen Gang zurückzuschalten und nicht immer Vollgas zu geben.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Ehrlich gesagt kann ich an der Sache nichts Gutes finden.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder geht? Mein Vater und ich wollen auf jeden Fall mal nach Island und ich würde gerne meine Gastfamilie und Freunde in Kanada besuchen.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Auf den ganz normalen Alltag, aber natürlich auch auf Schützenfeste, Abi-Veranstaltungen und Reisen.

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