Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit: Peter Kowalski

Artikel teilen:
Torwart-Talent: Handballer Peter Kowalski. Foto: TuS N-Lübbecke

Torwart-Talent: Handballer Peter Kowalski. Foto: TuS N-Lübbecke

Peter Kowalski kommt aus Mühlen und ist Torwart beim Handball-A-Jugend-Bundesligisten JSG LIT 1912, dem Nachwuchsteam des Zweitligisten TuS N-Lübbecke. In der D-Jugend fing er bei GW Mühlen mit dem Handball an – bei den Mädchen, weil es dort keine Jungsteams gibt. Mit dem TSV Quakenbrück, der HSG Barnstorf-Diepholz und dem TV Bissendorf spielte er in Jugend-Oberligen. 2020 wechselte er nach Lübbecke. Hier wird er vom Ex-Bundesligatrainer Niels Pfannenschmidt trainiert. Peter Kowalski ist 19 Jahre alt und macht gerade sein Abitur am Gymnasium Lohne. Danach will er einen Lehrgang als Rettungssanitäter absolvieren und Medizin studieren. Seine Eltern sind die Handballtrainer Thomas und Alexandra Kowalski.

Macht sich bei Ihnen auch schon der Corona-Koller bemerkbar? Eigentlich nicht so schlimm. Ich habe im Gegensatz zu vielen anderen Schülern jeden Tag Präsenzunterricht und seit letzter Woche können wir auch wieder unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes und mit Testungen normal trainieren, sodass ich einen relativ normalen Tagesablauf in der Woche habe.

Was haben Sie in der Corona-Krise am meisten vermisst? Ich habe mein Training in der Sporthalle vermisst, sogar die Fahrten dorthin und die Punktspiele gegen andere Bundesligamannschaften. Das normale Leben mit spontanen Unternehmungen.

Und was haben Sie gar nicht vermisst? Einige ausgefallene Klausuren und meinen vollen Terminkalender. Es ist alles etwas entspannter geworden.

Was mussten Sie bislang absagen? Die Studienfahrt nach Schottland, das DHB-Final-Four-Turnier in Hamburg, eine Kreuzfahrt auf die Kanaren, einen Teil der A-Jugend-Bundesliga-Saison und Trainingseinheiten beim TuS N-Lübbecke.

Ihr Lesetipp für die Krise? „Hölleluja“ von Stefan Kretzschmar.

Welche Musik hilft Ihnen durch diese Zeit? Sehr unterschiedlich. Ich tendiere aber eher zu älteren Liedern. Auf dem Weg zum Training höre ich allerdings Podcasts wie zum Beispiel „Gemischtes Hack“mit Felix Lobrecht und Tommi Schmitt.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Am liebsten schaue ich abends Sport im Fernsehen, aber es gibt natürlich auch einige gute Serien auf Netflix und Disney+ wie zum Beispiel „Haus des Geldes“ oder „The Mandalorian“.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Das Finale der Handball-Europameisterschaft 2016 Deutschland gegen Spanien in Krakau. Ich durfte als Zuschauer live dabei sein, die Stimmung war der Hammer und da niemand mit dem Erfolg gerechnet hatte, war es umso schöner. Und unser letztes Qualifikationsspiel zur A-Jugend-Bundesliga, weil sich mit dem Sieg und der Qualifikation ein großer Traum von mir erfüllt hat.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Lange schlafen, Sport, Playstation spielen mit Freunden, Serien schauen.

Welche Lebensmittel würden Ihnen am meisten fehlen, wenn es sie nicht mehr im Laden gäbe? Fleisch und auf jeden Fall Kaffee.

14 Tage Quarantäne – wo würden Sie diese Zeit am liebsten verbringen, wenn Sie es sich aussuchen könnten? Wahrscheinlich zu Hause.

Und welche drei Prominenten (oder andere Menschen) würden Sie mitnehmen? Niklas Landin vom THW Kiel, meinen Torwartkollegen Luan Camic und unseren Co- bzw. Torwart-Trainer Hans-Georg „Schorse“ Borgmann, der schon sehr viel im Handball erlebt hat und mit seinen 66 Jahren noch jede Übung mitmacht.

Ihre Lehre aus Corona? Man sollte nicht alles als selbstverständlich hinnehmen.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Eigentlich nicht wirklich, aber dadurch, dass das tägliche Training weggefallen ist, hatte ich wesentlich mehr Zeit für die Schule.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder problemlos möglich ist? Ich würde gerne die Studienfahrt nach Schottland mit meinem Kurs nachholen.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Handballspiele vor Zuschauern und keine Maske mehr tragen zu müssen.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Heimspiel - Der Corona-Fragebogen - OM online