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Heimspiel - Der Corona-Fragebogen

Heute mit Barbara Schneider.

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Vermisst Sport und Schule: Barbara Schneider. Foto: Schikora

Vermisst Sport und Schule: Barbara Schneider. Foto: Schikora

Barbara Schneider ist Mannschaftsführerin der Tennisdamen vom TV Visbek. Die 44-Jährige stammt aus Hildesheim, wohnt in Lohne und ist seit 2003 Lehrerin für Mathe und Sport am Gymnasium Antonianum in Vechta.

Was vermissen Sie in der Corona-Krise am meisten? Sich draußen frei zu bewegen, Freunde treffen, Sport machen.

Was mussten Sie bislang absagen? Schon einiges tatsächlich: Ich hatte Karten für „Harry Potter und das verwunschene Kind“ in Hamburg sowie für die Musicals „Besuch der alten Dame“ und „Sister Act“ in Tecklenburg. Die Musicals sind jedes Jahr der Hammer! Tolle Location und fantastische Darsteller. Außerdem die Jubiläumsfahrten des Antonianums im Juni. Ich wäre mit meiner Klasse 11 an den Gardasee gefahren. Und vom Sommerurlaub auf der Insel (z.B. Juist) habe ich mich gedanklich auch schon verabschiedet.

Ihr Lesetipp für die Krise? Die Biografie von Roger Federer.

Ihr Film-/Serientipp für lange Abende zu Hause? Ich bin vor kurzem über alte Serien, die jetzt wieder laufen, gestolpert und schaue gelegentlich mal „Castle“, „The Mentalist“ oder „Bones“. Und „The King's Speech“ habe ich mal wieder gesehen – ein cooler Film.

Gibt es ein Sportereignis, das Sie sich gerne noch einmal auf Video anschauen würden? Auf Tennis bezogen fallen mir spontan zwei (von ganz vielen möglichen) ein: Finale Australian Open 2017 Federer – Nadal; Finale French Open 1999 Graf – Hingis.

Sonst noch einen Tipp gegen die Langeweile? Durch das Online-Unterrichten habe ich zurzeit recht wenig Langeweile. Aber ich versuche mich gerade als Hobbygärtnerin und probiere, Tomaten- und Paprikapflanzen zu züchten. Ansonsten in der Sonne liegen und lesen oder mit Freunden telefonieren.

Welche Lebensmittel würden Ihnen fehlen, wenn man sie nicht mehr kaufen könnte? Kinderschokolade, Schokobons, Nudeln und Gemüse – vor allem Porree, Möhren und Tomaten.

Ihre Lehre aus Corona? Man lernt vieles, was normalerweise selbstverständlich ist – auch vermeintliche Kleinigkeiten –, viel mehr wertzuschätzen.

Hat die Krise für Sie auch etwas Gutes? Man hat mehr Zeit für Dinge, die sonst zu kurz kommen. Alte Freunde anrufen, liegen gebliebene Dinge abarbeiten, mehr lesen und spielen, was Neues ausprobieren, mehr Zeit für die Familie und den Partner. Man merkt, dass man vieles, von dem man dachte, dass man ohne gar nicht auskommt, doch gar nicht immer so dringend braucht, sondern dass man auch mal ganz gut mit weniger auskommen kann: weniger reisen, weniger einkaufen, weniger Termine, weniger Hektik. Und es ist ganz viel Hilfsbereitschaft da. Viele sind viel achtsamer als sonst.

Wohin würden Sie gerne als Erstes reisen, wenn es wieder möglich ist? Paris stand schon lange auf unserer Wunschliste und war für dieses Jahr fest geplant. Da würden meine Freundin und ich schon gerne hin. Und ich würde gerne mit meiner Mutter an die See fahren.

Wenn die Krise vorbei ist – worauf freuen Sie sich am meisten? Meine Freunde wieder zu treffen, mich wieder frei bewegen zu können, zum Sport zu gehen, laufen und Tennis zu spielen (wenn denn mein Fuß wieder fit ist irgendwann...). Und ich freue mich darauf, wieder normal in der Schule zu unterrichten und meine Kollegen und Schüler wiederzusehen.

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