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Große Vorfreude gepaart mit Ungewissheit

Tischtennis-Oberligist TuS Lutten startet am Sonntag in die neue Saison und hofft auf den Relegationsplatz.

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Aufschlag mit viel Schnitt: Luttens litauischer Topspieler Agnius Kacerauskas; am Sonntag startet die neue Saison. Foto: Schikora

Aufschlag mit viel Schnitt: Luttens litauischer Topspieler Agnius Kacerauskas; am Sonntag startet die neue Saison. Foto: Schikora

Die Vorfreude auf den Re-Start nach einer ewig langen Pause ist riesengroß, aber eine gewisse Unsicherheit ist auch dabei: Die Tischtennis-Herren des TuS Lutten starten am kommenden Sonntag (12. September, 11.00 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim TSV Algesdorf im Kreis Schaumburg in die neue Saison der Oberliga Nord-West.

„Ich rechne uns maximal eine Außenseiterchance zu“, sagt Jan Vodde, der Kapitän der Lutter, vor dem Saisondebüt. Algesdorf sei auf den Positionen zwei bis vier „extrem ausgeglichen“ besetzt, so Vodde. Und an Position eins spielt der Ex-Langfördener Lars Petersen, der für Vodde der „beste Spieler der Liga“ ist. Luttens Teamsprecher fasst daher zusammen: „Es ist nicht unmöglich, zumindest einen Punkt zu holen, aber das wäre schon eine Überraschung.“

Die Zurückhaltung spiegelt sich auch im Saisonziel wider. Lutten möchte gerne „irgendwie den Relegationsplatz erreichen“, so Vodde: „Wir werden wohl bis zum Ende gegen den Abstieg spielen.“ Durch die Reduzierung der Teamstärke von sechs auf vier Spieler – gleichbedeutend mit dem Wegfall des unteren Paarkreuzes – sei die Liga im Vergleich zur letzten Saison noch mal deutlich stärker geworden.

In der 11er-Staffel steigen drei Teams ab

Die Oberliga Nord-West ist in der Saison 21/22 eine 11er-Staffel. Drei Teams steigen direkt ab, der Tabellenachte muss in die Relegation. Lutten trifft neben Algesdorf noch auf Hannover 96, den SC Marklohe, TV Hude, Arminia Hannover, Union Salzgitter, MTV Jever, ASC Göttingen, RSV Braunschweig und den SC Hemmingen-Westerfeld. Kurios: Nach dem Saisonstart in Algesdorf dauert's einen ganzen Monat bis zum nächsten Spiel in Salzgitter (10. Oktober), gefolgt von einem Heimspiel-Doppelpack gegen Hude und Göttingen (16./17. Oktober).

Saisonende ist am 30. April 2022. Kuriosität Nummer zwei: Zwischen dem vorletzten und dem letzten Spiel liegen sechs Wochen (!). Beim Stichwort Titelfavoriten nennt Vodde „wie auch im letzten Jahr“ Marklohe, Salzgitter und Göttingen. Das Trio sei hochkarätig besetzt, und zwar mit ehemaligen Dritt- und Regionalliga-Spielern.

Der TuS Lutten geht mit Agnius Kacerauskas, Kristof Sek, Vodde und Julian Nordiek in die Saison. Kacerauskas, Vodde und Nordiek konnten in der Zwangspause intensiv trainieren, Kacerauskas spielte auch einige Turniere in Litauen. Sek musste unterdessen aus beruflichen Gründen etwas kürzertreten.

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