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Fußball-Bezirksliga: So verlief die Saison für die 7 CLP-Teams

Zu den Gewinnern zählt der SV Altenoythe, der eine bärenstarke Rückrunde absolvierte. In diesem Jahr arbeitete sich der SVA von Rang 13 auf Platz 3 vor.

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In Feierlaune: In der Rückserie hatten die Fußballer des SV Altenoythe oft Grund zu jubeln. Das Team gewann 9 der 13 Partien. Foto: Wulfers

In Feierlaune: In der Rückserie hatten die Fußballer des SV Altenoythe oft Grund zu jubeln. Das Team gewann 9 der 13 Partien. Foto: Wulfers

Die Bezirksliga-Saison 2021/22 ist seit vergangenem Samstag Geschichte. Während vier der sieben Cloppenburger Vertreter mit der Spielzeit durchaus zufrieden sein können, dürfte bei den Fußballern eines CLP-Trios die Enttäuschung überwiegen. OM-Online zieht eine Bilanz.

Gewinner:

BV Garrel: Die Garreler absolvierten eine konstant starke Serie. Seit dem 7. Spieltag war die Mannschaft nie schlechter als auf Rang 4 platziert und durfte lange sogar vom Titel und dem Landesliga-Aufstieg träumen. Am Ende landete die Mannschaft hinter dem verdienten Meister aus Holdorf auf einem tollen 2. Platz. Insofern überraschte es alle Außenstehenden, dass der BVG kurz vor dem Saisonende verkündete, dass der Klub für die kommende Spielzeit nicht mehr mit Trainer Alket Zeqo plant – obwohl der Vertrag mit ihm erst Anfang des Jahres verlängert worden war. Zeqo trat daraufhin sofort zurück. Sein Nachfolger wird der ehemalige Coach des BV Cloppenburg und SV Altenoythe, Steffen Bury.

SV Altenoythe: „Wir sind die Mannschaft der Rückrunde“, meint Altenoythes Fußballobmann „Maga“ Rolfes. Tatsächlich lieferten die Hohefelder nach dem Trainerwechsel – Luca Scheibel folgte auf Christian Thölking – richtig ab. Zu Weihnachten noch auf Rang 13, preschte Altenoythe mit 28 Punkten aus 13 Begegnungen in der zweiten Saisonhälfte noch auf Rang 3 vor Info: Zur neuen Saison wechselt Daniel Butau von Hansa Friesoythe zum SVA. Der Außenstürmer ist beim Stadtrivalen „groß geworden“ und spielte in der B- sowie A-Jugend für den JFV Nordwest in der Regionalliga. Der 20-Jährige lebt in Sedelsberg.

Daniel Butau. Foto: WulfersDaniel Butau. Foto: Wulfers

SV Molbergen: Auch die Molberger absolvierten eine prima Rückserie: Der SVM gewann 7 seiner 13 Partien. Vor allem auch aufgrund ihrer Heimstärke beendete die Mannschaft von Trainer Luc Diamesso die Saison auf dem 5. Platz. „In der Hinrunde hat uns noch etwas die Konstanz gefehlt, in diesem Jahr haben wir oft überzeugt“, sagt er. Bemerkenswert waren insbesondere die Comeback-Siege gegen den Meister SV Holdorf (4:2) und bei BW Lohne II (3:2), als Molbergen in der zweiten Halbzeit die Partien nach 0:2-Rückstände jeweils drehte.

FC Lastrup: 28 Begegnungen, 38 Punkte – nie zuvor holte der FCL in der Bezirksliga mehr Zähler als in dieser Spielzeit. Wie immer überzeugte die Elf von Trainer Martin Sommer dabei in taktischer und kämpferischer Hinsicht. Darüber hinaus präsentierten sich die Lastruper fußballerisch stark verbessert. Sie machten dabei nicht nur in der Liga, sondern auch im Bezirkspokal auf sich aufmerksam. In den Runden 1 und 2 schalteten sie mit dem TV Dinklage und Sparta Werlte zwei Landesligisten aus, musste sich dann aber GW Firrel (ebenfalls Landesliga) geschlagen geben.

Saisonziel verfehlt: Der SV Thüle (rechts Claas Göken) und der SV Emstek (links Hung Vonc Qunc) blieben hinter den Erwartungen zurück. Foto: BettenstaedtSaisonziel verfehlt: Der SV Thüle (rechts Claas Göken) und der SV Emstek (links Hung Vonc Qunc) blieben hinter den Erwartungen zurück. Foto: Bettenstaedt

Verlierer:

TuS Emstekerfeld: Platz 7 in der Endabrechnung liest sich nicht so schlecht, aber die Erwartungen waren ganz andere gewesen. Das Vorhaben, ganz vorne mitspielen zu wollen, missriet gründlich. Coach Leo Baal musste Mitte September mit nur 3 Punkten aus 6 Spielen gehen. Volker Kliefoth übernahm. Zwar stabilisierte er das Team und der TuS entfernte sich von der Abstiegszone, aber auch Kliefoth gelang es nicht, so viel Konstanz in die Mannschaft zu bekommen, um noch ganz nach vorne zu kommen.

SV Thüle: Die Thüler waren aus CLP-Sicht die Enttäuschung der Saison. Mit hohen Erwartungen gestartet, wussten sie nur äußerst selten zu überzeugen. Sinnbildlich war das letzte Saisonspiel gegen Absteiger Emstek, das der SVT recht sang- und klanglos mit 2:3 verlor.

SV Emstek: Die Emsteker ihrerseits mussten erfahren, dass die Bezirksliga in dieser Saison doch eine Nummer zu groß war. Immerhin bleibt das Team fast komplett zusammen, sodass der SVE in der Kreisliga eine gute Rolle spielen dürfte.

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