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Friesoythes Mini-Kader fordert den Landesliga-Spitzenreiter

Die Hansa-Fußballer erwarten am Samstag den SV Holthausen-Biene. In Bevern ist unterdessen der SV Holdorf mit dem ehemaligen SVB-Coach Jan Kreymborg zu Gast.

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Gelbgesperrt: Der Friesoyther Gerrit Thomes (rechts) kann sich am Samstag nicht in Kopfballduelle stürzen. Sein Mannschaftskollege Jannik Hoorman (Zweiter von links) steht dagegen im Hansa-Aufgebot. Foto: Bettenstaedt

Gelbgesperrt: Der Friesoyther Gerrit Thomes (rechts) kann sich am Samstag nicht in Kopfballduelle stürzen. Sein Mannschaftskollege Jannik Hoorman (Zweiter von links) steht dagegen im Hansa-Aufgebot. Foto: Bettenstaedt

Hansa Friesoythe – SV Holthausen-Biene. Ausgerechnet zum Beginn der englischen Wochen – Hansa absolviert vom Biene-Spiel an bis zum Saisonende Anfang Juni durchweg drei Duelle pro Woche – ist die Personalnot bei den Friesoythern groß. Nicht weniger als acht Kicker fehlen im Aufgebot, wenn’s am Samstag gegen den Titel- und Aufstiegskandidaten Nummer eins geht. „Trotz unseres Mini-Kaders freuen wir uns auf das Spiel gegen den Spitzenreiter und rechnen uns etwas aus“, sagt Hansas Trainer Hammad El-Arab.

„Ein paar Punkte“ benötige seine Mannschaft auch noch, um den Klassenerhalt sicher zu haben. Bei neun Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und diversen Spielen weniger müsste es aber schon mit dem Teufel zugehen, wenn der SV Hansa noch einmal in Abstiegsgefahr geraten sollte.

Die Gäste aus dem Emsland, die das Hinspiel mit 5:0 für sich entschieden hatten, marschieren derweil weiter schnurstracks auf die Meisterschaft und den Oberliga-Aufstieg zu – auch wenn der einzig verbliebene Verfolger, der SV Meppen II, bislang keinerlei Anstalten macht, sich abschütteln zu lassen.

Maskenmann: Thorben Kühling vom SV Bevern überzeugte zuletzt nach seiner Einwechslung gegen Wildeshausen. Foto: BettenstaedtMaskenmann: Thorben Kühling vom SV Bevern überzeugte zuletzt nach seiner Einwechslung gegen Wildeshausen. Foto: Bettenstaedt

SV Bevern – SV Holdorf. Auch Beverns Trainer Simon Wehming brachte dem FC Bayern München am Mittwochabend in der Allianz-Arena kein Glück – das Champions-League-Wunder gegen Manchester City blieb aus. Auf der Rückfahrt beschäftigte sich der Coach schon wieder intensiv mit der Landesliga und dem kommenden Gegner.

„Gegen Wildeshausen haben wir die ersten 20 Minuten verschlafen, das darf uns gegen Holdorf nicht passieren“, sagt Wehming. „Die haben vorne mit Paul Kosenkow, Lukas Liedmann und Johannes Höge drei richtig gute Jungs, die ultraschnell und gut im Abschluss sind. Da müssen wir mächtig aufpassen, dass wir nicht ins offene Messer laufen.“

Holdorfs Trainer Jan Kreymborg kehrt derweil am Samstag in seine alte fußballerische Heimat zurück. Nachdem er sich beim SVH 2009 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte – als Spieler wohlgemerkt – wechselte er 2010 nämlich nach Bevern. So richtig fit wurde er beim SVB zwar nicht mehr, blieb aber dennoch bis 2014: Erst fungierte Kreymborg als Assistent von Klaus Ebel (2011/12), dann bildete er ein Trainerduo mit Torsten Bünger (2012 bis 2014), bevor er Chef-Coach beim TuS Emstekerfeld wurde.

Sein Trainerkollege Simon Wehming muss unterdessen gelbgesperrt auf zwei Leistungsträger verzichten: Jannis Wichmann und Lennart Blömer. Während Frank Placke zudem verletzt ausfällt (Muskelfaserriss), besteht beim zuletzt angeschlagenen Matthis Hennig noch die Hoffnung, dass er in die Startelf zurückkehrt.

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