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Elf Fragen an...

Maximilian Heil (SV Langenberg).

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In der Serie „Elf Fragen an...“ stellt sich ein Spieler aus dem Fußball-Kreis unseren Fragen.

Heute mit: Maximilian Heil. Der 29 Jahre alte Sechser des Kreisligisten lernte das Fußballspielen beim SV Holdorf. Erst zur Saison 2018/19 wechselte Maximilian Heil zum Ortsrivalen SV Langenberg, wo er seit zwei Jahren das Kapitänsamt inne hat. Für die Arbeit pendelt er täglich nach Münster: Er ist Wirtschaftsprüfungsassistent.

Fußball ist meine Leidenschaft, weil... ich, seitdem ich fünf Jahre alt bin, Fußball spiele. Er gehört also schon immer zu meinem Leben und hat schon zu einigen unvergesslichen Momenten beigetragen. Der Teamgeist einer Mannschaft fasziniert mich. Man arbeitet gemeinsam an Erfolgen und versucht, ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Mein schwierigster Fußball-Moment? Die schwersten Momente waren für mich persönlich dann wohl die beiden Gelb-Roten Karten in zwei aufeinanderfolgenden Spielen, sonntags in der Kreisliga und mittwochs im Kreispokal. Das war natürlich nicht so schön ;-).

Mein schönster Fußball-Moment? Ganz klar: Die Meisterschaft 2018/19 und damit der Aufstieg in die Kreisliga mit dem SVL. Auch neben dem Platz hat die Mannschaft super funktioniert und es wurden einige Kisten Pils zusammen geleert. Da gingen die Trainingseinheiten auch gut und gerne mal bis 2.00 Uhr nachts.

Mein Lieblingsgegner? Holdorf ll. Die Gemeindederbys sind natürlich immer das Highlight in jeder Saison. Vor solchen Spielen herrscht noch mal eine ganz andere Anspannung. Auch die Stimmung in der Kabine ist anders. Man merkt sofort, dass keiner dieses Spiel verlieren will. Bis jetzt haben wir gegen die Holdorfer noch nicht verloren.

Meine schwerste Verletzung? Ein Bänderriss. Das ist jetzt aber auch schon 13 Jahre her. Ich habe damals zwei Wochen pausiert und konnte dann wieder trainieren und auch spielen. Seitdem bin ich zum Glück verschont geblieben.

Mein schönstes Tor fiel... in der letzten Saison daheim gegen Neuenkirchen. Das Spiel lief für uns von Anfang an nicht so gut und wir lagen zur Halbzeit mit 0:2 zurück. Nachdem wir nach der Pause zum 2:2 ausgleichen konnten, haben wir einen Freistoß aus rund 22 Metern in halbrechter Position bekommen. Ich habe den Ball einfach – ohne zu überlegen – mit voller Kraft über die Mauer in den Winkel zum 3:2-Führungstreffer geschossen. Ich schätze, dass ich den Ball nie wieder so gut treffen werde.

Meine Stärken auf dem Platz? Das müssen andere bewerten. Ich glaube aber, dass ich eine ganz gute Übersicht habe und sehr kommunikativ auf dem Platz bin.

Wenn ich Kabinen-DJ wäre, dann... könnten viele Nachbarn des Sportplatzes schlechter schlafen.

Mein Lieblingsessen nach einem harten Spiel... ist nichts Bestimmtes. Meistens geht es nach einem Spiel mit meiner Freundin und ein paar Freunden ins Restaurant. Da ist dann natürlich alles mal dabei: Vom Schnitzel über Burger bis zum Steak.

Mein Verein ist besonders, weil? Ganz klar: Es geht in Langenberg einfach unglaublich familiär zu. Der Zusammenhalt im gesamten Verein, aber auch im ganzen Dorf ist einfach klasse. So ein Vereinsleben wie auch die Vereinsführung habe ich so bis jetzt noch nicht erlebt.

Mein Traumwechsel? Der ist schon geschehen...

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