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Ein Langfördener läuft seinen 200. Marathon - und plant schon den 250.

Seinen ersten Lauf über mindestens 42,195 Kilometer bestritt Thorsten Scheper im Jahr 2000. Jetzt machte er in Stockholm die 200 voll. Und er hat noch lange nicht genug.

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Ein echter Dauer-Läufer: Thorsten Scheper nach seinem 200. Marathon in Stockholm. Foto: Scheper

Ein echter Dauer-Läufer: Thorsten Scheper nach seinem 200. Marathon in Stockholm. Foto: Scheper

Für sein Jubiläum hatte sich Thorsten Scheper eine besondere Kulisse ausgesucht. Beim Stockholm-Marathon, im „Venedig des Nordens“, absolvierte der Langfördener jetzt den sage und schreibe 200. Lauf über mindestens 42,195 Kilometer in seinem Leben. In seiner angestrebten Zeit von 4:45 Stunden kam der 56-Jährige glücklich im Ziel an, wo er aus den Händen eines Vereinskameraden aus dem „100 Marathon Club“ die Jubiläumsurkunde überreicht bekam.

Seinen ersten Marathon bestritt Thorsten Scheper, der als Teamleiter bei der Firma Rehau in Visbek arbeitet, im Jahr 2000 in Berlin. Damals kam er in 4:03 Stunden ins Ziel. Zwei Jahre später lief er in Lohne seine Bestzeit von 3:27:38 Stunden, die bis heute gilt.

Seitdem kamen etliche Läufe dazu. Darunter beeindruckende Marathons wie in Moskau und Rom, aber auch insgesamt 48 Läufe mit Überlänge wie 6-, 12- oder 24-Stunden-Läufe. Viermal lief Scheper sogar über 100 Kilometer, einmal 148. Besonders in Erinnerung ist ihm ein Lauf in Bödefeld im Sauerland. Dort entschied er sich nach 46 Kilometern spontan, doch 101 Kilometer zu laufen.

„Wenn meine Frau mich lassen würde, würde ich noch mehr laufen“Thorsten Scheper

Marathons sind für ihn mittlerweile Alltag. „Meinen hundertsten bin ich vor fünf Jahren in Dubai gelaufen, für den 250. wird mir sicherlich auch was Besonderes einfallen“, sagt er. Sein Traum wäre Hawaii im September 2023. Das würde bedeuten, dass er bis dahin in 15 Monaten 49 Marathons schaffen müsste. Die Gesundheit ist nicht das Problem, sondern die Zeit. „Wenn meine Frau mich lassen würde, würde ich noch mehr laufen“, sagt Thorsten Scheper.

Beim Stockholm-Marathon forderte der wellige Kurs mit circa 500 Höhenmetern den Läufern einiges ab. Diesmal kamen noch viel Sonne und Temperaturen von rund 21 Grad hinzu. „Dieser Marathon war nicht der einfachste“, gab Thorsten Scheper zu.

Dafür bekamen die Teilnehmer aber auch einiges zu sehen. Der Start erfolgte vor dem legendären Olympiastadion von 1912, in dem die Läufer 42 Kilometer später dann auch von Tausenden Zuschauern empfangen wurden. „Gänsehaut pur“, schwärmte Thorsten Scheper. Unterwegs sahen die Läufer das Abba-Museum, die alte Münchner Brauerei, die Straße Folkungagatan mit ihren vielen Restaurants und das Königliche Schloss. Scheper: „Auf der Strecke wurde es keinesfalls langweilig.“

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