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Drama in Hamburg: Roberto Sandu rettet BW Lohne einen Punkt

1:0 geführt, 1:3 hinten gelegen und am Ende doch noch einen Punkt geholt: Die Regionalliga-Fußballer von BW Lohne haben am Samstagnachmittag beim HSV II eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt.

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Er erzwang das Führungstor: Lohnes Rilind Neziri (rechts). Foto: Lobeca/Roberto Seidel

Er erzwang das Führungstor: Lohnes Rilind Neziri (rechts). Foto: Lobeca/Roberto Seidel

Als der Ball tatsächlich noch in den Maschen gelandet war, gab es kein Halten mehr: Torschütze Roberto Sandu und Co. stürmten jubelnd zur Eckfahne, die Ersatzspieler und das Funktionsteam rannen euphorisch auf den Rasen. Der Fußball-Regionalligist BW Lohne hat bei seinem Auswärtsspiel beim Hamburger SV II am Samstag ein starkes Comeback hingelegt: Nach der 1:0-Pausenführung war BWL mit 1:3 ins Hintertreffen geraten und holte in einer packenden Schlussphase dennoch noch ein 3:3 heraus. Lohne blieb nach dem 1:0 in Todesfelde und dem 0:0 gegen St. Pauli II damit zum dritten Mal in Serie ungeschlagen.

In einer bärenstarken Anfangsphase waren die Lohner vor nur 250 Zuschauern auf dem Kunstrasen im Stadion Hoheluft durch ein Eigentor des Hamburgers Luis Seifert in Führung gegangen (5.). BWL dominierte die erste Hälfte über weite Strecken, weiteren Ertrag gab es aber nicht. Und das rächte sich nach dem Seitenwechsel. Fabio Balde setzte sich nach einem langen Ball gegen Malte Wengerowski durch und bediente Otto Stange, der zum 1:1 einschob (49.). Danach traf Omar Sillah nach einem Foul von Kai Westerhoff an Bilal Yalcinkaya per Elfmeter zum 2:1 für Hamburg (54.). Und es kam noch schlimmer, als Balde einen schnellen HSV-Angriff mit dem 3:1 vollendete (64.).

Die ersatzgeschwächten Lohner steckten allerdings nicht auf. Zunächst fehlte noch das Glück, als Theo Janotta (71., Kopfball) und Felix Schmiederer (78.) den rechten Pfosten trafen. Aber dann klappte es doch mit dem Anschlusstreffer: Schmiederer köpfte eine Thoben-Hereingabe aus kurzer Distanz zum 2:3 ein (81.). Danach war es ein Spiel auf Messers Schneide. Lohne ging ins Risiko und ermöglichte den Hamburgern mehr Räume. Die nutzten sie aber letztlich nicht. Auf der Gegenseite fiel der Ball nach einem abgeblockten Schuss von Niklas Tepe vor die Füße von Roberto Sandu, der mit seinem Premierentor in der Regionalliga spät in der Nachspielzeit zum 3:3 traf (90.+4).

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