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Dinklager Bobrennen: Party, Spektakel und neue Bestzeiten

Der WSC Ritzer zeigte sich bei seinem Neujahrs-Klassiker in Bestform. In Dinklage purzelten im Eiskanal die Rekorde. Das alles wieder für den guten Zweck (mit Bildergalerie).

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Mit Vollgas durch das Nadelöhr: Der Dinklager Bob beim zweiten Lauf mit den beiden Pfarrern. Foto: F. Wenzel

Mit Vollgas durch das Nadelöhr: Der Dinklager Bob beim zweiten Lauf mit den beiden Pfarrern. Foto: F. Wenzel

Als der Viererbob sich anschickte, ein letztes Mal durch den Eiskanal zu sausen, wurde es noch mal richtig gemütlich im Ritzer: Die Dinklager Kultkneipe, Austragungsort des legendären Bobrennens zugunsten der OM-Medien/KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“, war beinahe vollständig dunkel. Nur einige Handys beleuchteten den Raum und sorgten für ein würdiges Ambiente für den absoluten Stimmungshöhepunkt des Events: dem Flutlichtrennen.

Am nächsten Tag blickte „Manager“ Udo Quaschigroch auf das Neujahr-Spektakel zurück: „Wenn das so läuft, dann sind alle gut zufrieden. Die Leute haben Lust zu feiern, was zu trinken – und ein bisschen Geld zu geben.“ Keine Frage: Es herrschte Party-Stimmung allerorten, auch draußen auf der Straße stand eine große Menschenmasse, trotz des pfeifenden Windes.

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Im Vorfeld hatte der WSC Ritzer den genauen Ablaufplan angekündigt und er wurde auch fast exakt eingehalten. Um 9.30 Uhr ging es mit einem Frühstück bei Claudia und Bäker Kalvelage los, bei dem Claudia für ihre Mühen einen Gutschein erhielt. Anschließend ging es zum Alten Gesellenhaus, wo Alfred Dinkelmann und seine Feuerwehrkameraden den Viertel-Lauf einforderten. Diesen Formcheck bestand der Viererbob mit Bravour – „natürlich mit Bestzeit“, wie Udo Quaschigroch anmerkte. Ehrenpräsidentin Liesel Kohorst sorgte mit einem plattdeutschen Neujahrslied für eine weitere Motivationsspritze.

Während sich das Ritzer so langsam füllte, fuhr der WSC zur Gaststätte Fetisch-Jordan weiter. Dort wurde die Truppe herzlichst begrüßt und mit einer Rindfleischsuppe versorgt. Heike und Heinz-Herrmann Jordan gaben Getränke und Essen aus und spendeten darüber hinaus noch 100 Euro für den guten Zweck. Im Umkehrschluss führte das Bobteam auch hier einen Viertel-Lauf durch – und auch die Frauen durften ihr Können zeigen. Beide fuhren natürlich die nächsten Bestzeiten ein.

Foto: F. Wenzel
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Um 13.00 Uhr wurde der WSC Ritzer zur Ankunft bei der Kneipe „begrüßt wie die Stars“, wie Quaschigroch vernahm. Nach einer kurzen Streckenbegehung folgte eine Gedenkminute für die Verstorbenen, bei der in diesem Jahr allerdings eine Minute lang geklatscht wurde. Bürgermeister Carl Heinz Putthoff, der sich noch flugs den offiziellen Bobrennen-Pullover überstreifte, gab danach den offiziellen Startschuss, ehe die Nationalhymne gesungen wurde.

Im Stundentakt fegten die Athleten durch den Eiskanal. Erst ein normaler Lauf, dann ein zweiter Lauf, an dem die völlig begeisterten Dinklager Pfarrer Andre Ciszewski und Sebin Kollikolavil teilnahmen. Schließlich gab’s den Zeitlupenlauf, bei dem sich Andre, Alexander und Björn einen Platz im Bob ersteigerten. „Trotz ihres Alters scheinen die Jungs immer besser zu werden. Ich hab’ die Zeit genommen: alles Bestzeit“, lobte Udo Quaschigroch. Das galt selbstverständlich auch für den eingangs erwähnten Flutlichtlauf sowie den abschließenden Lauf, bei dem Zugpferd Onkel noch mit einer anderen Gruppe kollidierte. Aber alles halb so wild: Am Ende stand der nächste Rekord, gefolgt von tosendem Jubel und Applaus der Wintersportfans.

Gewissenhafter Zeitnehmer: Für Manager Udo Quaschigroch gab es ausschließlich Bestzeiten zu verkünden. Foto: F. WenzelGewissenhafter Zeitnehmer: Für Manager Udo Quaschigroch gab es ausschließlich Bestzeiten zu verkünden. Foto: F. Wenzel

Immer nachdem Onkel, Michael, Franky und Bäker auf die Jagd nach neuen Bestmarken gingen, zogen die „Boxenluder“ Marlene, Pauline, Hanna und Eva los, um Spenden zu sammeln. Die Behälter waren stets schnell gefüllt, während Stengi im Fahrerlager einmal mehr für Ordnung sorgte.

Auch die neu designten Kleidungsstücke waren ein Renner: Bei der Auktion eines pinkfarbenen Pullovers betrug das Endgebot von Jesper Pahl 250 Euro.

Bereits im Vorfeld waren Spenden von einigen Bob-Freunden eingegangen: 600 Euro von Panther Batterien, 600 Euro von Stefan Schraad (VR-Bank) sowie 1200 Euro aus einem Benefizkonzert von Heinz Fischer und seiner Band „Die Hölpenkösters“.

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