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Boxer Erdogan Kadrija muss verletzt aufgeben

Der Profi aus Lindern verlor seinen ersten Kampf um einen internationalen Titel gegen Huseyin Cinkara. Nachdem er in der 3. Runde mit ihm zusammengestoßen war, war für "Big Edi" nach Runde 6 Schluss.

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Gegner: Erdogan Kadrija (rechts) musste sich Huseyin Cinkara am Samstagabend in Göppingen geschlagen geben. Foto: ©Kadrija

Gegner: Erdogan Kadrija (rechts) musste sich Huseyin Cinkara am Samstagabend in Göppingen geschlagen geben. Foto: ©Kadrija

Einmal mehr hat „Big Edi“ sein großes Kämpferherz bewiesen, zum Sieg reichte dies am Samstagabend jedoch nicht. In Göppingen (nahe Stuttgart) verlor der Boxer Erdogan Kadrija sein 20. Profiduell gegen Huseyin Cinkara durch technischen K.o., weil er verletzt aufgeben musste. Somit zerplatzte für den 34-Jährigen der Traum von seinem ersten internationalen Sieg, denn im „Firat-Arslan- Sportcenter“ ging es um einen Titel der International Boxing Organisation (IBO). „Ich bin enttäuscht, dass ich nicht zu Ende boxen konnte“, sagt Kadrija, der in Lindern wohnt.

In den ersten beiden Runden hatte der Kosovo-Albaner dem 36 Jahre alten Cinkara noch glänzend Paroli geboten. „Da waren wir auf Augenhöhe.“ Im dritten Durchgang dann das Malheur: Kadrija stieß unglücklich mit seinem Gegner zusammen und hatte fortan Schmerzen im linken Schultereckgelenk. „Die wurden im weiteren Verlauf immer schlimmer.“

Huseyin Cinkara erkannte irgendwann, dass „Big Edi“ angeschlagen war und landete den einen oder anderen Treffer. Zwar biss Erdogan Kadrija die Zähne zusammen und wehrte sich so gut es ging, nach der sechsten Runde entschied er sich nach Rücksprache mit seinem Coach Jürgen Brähmer aber dazu, den Kampf nicht fortzusetzen. „Die Gesundheit geht vor“, sagt Kadrija. So musste er seine vierte Profi-Niederlage hinnehmen. Gestern war seine gute Laune aber bereits wieder zurückgekehrt, als er seinen freien Tag mit der 15 Monate alten Tochter Jona verbrachte.

Am 3. Oktober wird Erdogan Kadrija wieder in den Ring steigen, wenn in Hamburg die Veranstaltung „Boxen im Norden“ im legendären Musikclub Großen Freiheit 26 ansteht. „Vielleicht ergibt sich aber auch vorher noch etwas“, sagt der Profiboxer.

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