BBL-Awards: Ein Rasta-Akteur landet auf Platz drei
Die Basketball-Bundesliga hat kurz vor dem Ende der regulären Saison ihre Awards vergeben. Auch von Rasta Vechta ist ein Spieler mit dabei.
Carsten Boning | 07.05.2026
Die Basketball-Bundesliga hat kurz vor dem Ende der regulären Saison ihre Awards vergeben. Auch von Rasta Vechta ist ein Spieler mit dabei.
Carsten Boning | 07.05.2026

Offensivstark: Rastas Alonzo Verge (links), hier gegen Braunschweig. Foto: Becker
Die Basketball-Bundesliga hat kurz vor dem Ende der regulären Saison ihre „BBL-Awards 25/26“ vergeben. Stimmberechtigt waren die ersten Co-Trainer und die Kapitäne der 18 Klubs, 140 Medienvertreter sowie fünf ehemalige BBL-Profis. Bester Offensivspieler Bester Verteidiger Bester U22-Spieler „Most Valuable Player“ Trainer des Jahres Die Topscorer-Krone
Jordan Roland (29) erhielt die Auszeichnung „Offensive Player of the Year“. Der Guard der Gladiators Trier siegte mit 23,2 Prozent der Stimmen vor Chris Clemons (Oldenburg/21,4) und Rastas Alonzo Verge (20,0). Roland, seit 2024 in Trier, führte den Aufsteiger in den Kreis der Playoff-Anwärter.
Die Wahl zum „Defensive Player of the Year“ gewann EJ Onu (26). Der Center der Bamberg Baskets, der mit 2,4 Blocks pro Partie die Nummer eins der BBL ist, setzte sich mit 30,9 Prozent der Stimmen vor Justin Simon (Ulm/20,0), Jonas Mattisseck, Justin Bean (beide Alba Berlin) und Will Christmas (Frankfurt/alle 5,5) durch.
Klare Sache: Albas Shootingstar Jack Kayil, 23/24 bei Rasta II, erhielt 93,8 Prozent der Stimmen. Die restlichen gut sechs Prozent gingen an Jared Grey (Hamburg). Hier wählten nur die 18 Co-Trainer sowie die drei Bundestrainer Alex Mumbru, Dirk Bauermann und Alan Ibrahimagic. 2024 war Rastas Johann Grünloh bester deutscher Nachwuchsspieler.
Vorhang auf für Andreas Obst, für den wertvollsten Spieler der Hauptrunde: Der Welt- und Europameister in Diensten des FC Bayern sicherte sich den MVP-Titel. Er tritt in die Fußstapfen von Dirk Nowitzki (1999) und Pascal Roller (2024). Obst siegte mit 48,1 Prozent der Stimmen vor Ibi Watson (Bamberg/19,2) und Jordan Roland (Trier/13,5).
Er war schon Nachwuchsspieler des Jahres (2006), zweimal bester Verteidiger (2012, 2013), einmal Finals-MVP (2013) – und jetzt ist er Trainer des Jahres. Gemeint ist Anton Gavel. Der Coach von Pokalsieger Bamberg siegte mit 78,2 Prozent der Stimmen vor Triers Jacques Schneider (14,5) und Sasa Filipovski (Würzburg/5,5). 2019 war Rastas Pedro Calles der Trainer des Jahres.
Es ist kein offizieller BBL-Award, aber ein Prestigetitel: Topscorer der Hauptrunde. Vor den letzten zwei Spieltagen liegt ein Trio fast gleichauf: Clemons (18,7) führt knapp vor Verge (18,4) und Roland (18,0). Es ist das zweite Jahr in Folge, dass das Topscorer-Rennen so eng ist. 24/25 siegte Rastas Brandon Randolph (19,0) vor Oldenburgs Justin Jaworski (18,9) und Würzburgs Jhivvan Jackson (18,6).
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