Bakumer Wintervolksfest für SgH: Ein Blumenstrauß der guten Laune
Einrad-Talente, Familienduell, Saalwette und der Fernsehgarten: Das Showprogramm beim Bakumer SgH-Wintervolksfest hatte es in sich. So lief der Sonntag in der Sporthalle (Bildergalerie).
Toller Auftakt beim SgH-Fernsehgarten: Die „Bakumer Boys“ in der prall gefüllten SgH-Arena. Foto: Schikora
Es war schon kurz nach 18.00 Uhr am frühen Sonntagabend, als die Umbau-Maßnahmen für den „1. SgH-Fernsehgarten“ in Bakum abgeschlossen waren. Aber: Das Warten auf den finalen Höhepunkt des 38. Wintervolksfestes des SC Bakum für die OM-Medien/ KSB-Aktion „Sportler gegen Hunger“ sollte sich lohnen. Die Ankündigung, die aus den Boxen in der abgedunkelten SgH-Arena dröhnte, machte sofort neugierig. Ein „Blumenstrauß der guten Laune“ wurde dort versprochen, ein „Gulasch, das jedem schmeckt“, ein „Event, spritziger als die DLRG im Hallenbad“. Und was soll man sagen? Es wurde definitiv nicht zu viel versprochen.
Die Kreativabteilung im SgH-Orga-Team des SC Bakum hatte sich nicht nur etwas Kurzweiliges für die riesige Besucherschar ausgedacht, es wurde auch wunderbar umgesetzt. Der SgH-Fernsehgarten, im Original ein ZDF-Sonntagsklassiker vom Mainzer Lerchenberg, war ein weiterer Höhepunkt in der Bakumer SgH-Historie, perfekt moderiert vom neuen Showbiz-Traumpaar DJ Ötzi und Andrea Kiewel. In den Kostümen steckten Tim Hohnhorst und David Schuling (im Leo-Kleid und mit blonder Perücke).
.
Der erste Showact sah die „Bakumer Boys“ in Hauptrollen. Zu einem Medley – von „Men in Black“ über „Dancing Queen“ bis „Baby Bell“ – gab es eine wunderbare Tanz-Choreographie. Und danach wurde das Geheimnis gelüftet. Die „Bakumer Boys“ waren in Wirklichkeit „Girls“, und zwar Lisa Kalkhoff, Alina Enneking, Marie Giese, Hannah Osterwiek, Simone Muke und Anna-Lena Wachsmann. Es folgte der Auftritt von Karolina Kramer, die live den Hit „Ironic“ von Alanis Morissette sang. Eine großartige Performance, die riesigen Applaus zur Folge hatte. Und das Erfolgsgeheimnis? „Gesangstraining im Kindergarten“, sagte die Erzieherin.
Kaum hatte sie die Bühne verlassen, eroberte eine sangesfreudige Kilmerstuten-Crew den SgH-Fernsehgarten. Bakums Klubchef Willi Hoping, kürzlich Opa geworden, und Spielshow-Manager Peter Stromann, seit Juli 2025 Vater von Zwillingen, sollten den Kilmerstuten erhalten. Beide SgH-Frontmänner lagen aber krank zu Hause auf dem Sofa, also nahm das gesamte Team den Stuten in Empfang.
Breitner liefert das Fernsehgarten-Finale
Act Nummer vier waren „Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys“, die die Bude zum Beben brachten. Mit „Bella Napoli“ ging’s los, live gesungen von Justus Grave und Robin Lanfer. Als Zugabe gab’s den Song „Sophia Loren“, gesungen von Mattes Ostendorf und Maximilian Beverborg. Komplettiert wurde das Party-Sextett von Johannes Duin und Arne Schwerter. Das große Fernsehgarten-Finale fiel dann in die Zuständigkeit von David Schuling alias Breitner, der noch mal seinen Hit „Baby Bell“ zum Besten gab.
Im Rahmen des SgH-Fernsehgartens wurde auch die inzwischen 6. SgH-Saalwette aufgelöst. Nach dem Gemeinderat, dem Heimatverein, dem Musikverein, der Feuerwehr und der Chorgemeinschaft Cäcilia Bakum war diesmal die Landjugend Bakum vom SgH-Orga-Team herausgefordert worden. In Anlehnung an ihre Tannenbaum-Sammelaktion, die in diesem Jahr 2000 Euro in die SgH-Kasse spülte, sollten sie mit 15 Tret-Traktoren sowie zehn Anhängern, beladen mit Resten von Tannengrün, in die Halle einfahren. Die Landjugend meisterte diese Aufgabe mit Bravour, am Ende waren es sogar 23 Mini-Trecker. „Das war überragend von der Landjugend“, sagte Simon Hoping aus dem SgH-Orga-Team. Mit anderen Worten: Wette gewonnen. Hoping und Co. werden nun im Januar 2027 das Catering bei der nächsten Tannenbaum-Aktion der Landjugend übernehmen.
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Foto: Schikora
Das Showprogramm war wieder vom Musikverein Bakum eröffnet worden, gefolgt vom Auftritt des Unicycle-Teams Harpstedt, das für die Präsentation von Kür-Ausschnitten für die bevorstehende Einrad-Weltmeisterschaft großen Applaus einheimste. Vor dem Fernsehgarten gab’s noch die Spielshow „Familienduell“. Für die Teams der Familien Eveslage, Ostendorf, Dullweber, Hoping, Kröger und Schopmans hatten sich die Organisatoren vier kurzweilige Spiele ausgedacht.
Die „Reise nach Jerusalem“ war spektakulär – und endete ohne Verletzte. Auch die weiteren Spiele „Turmbau“, „Pferderennen“ und „17 m“ (Mischung aus Quiz und Parcours) boten allerbeste Unterhaltung. Die Familien Schopmans und Hoping erreichten das Finale mit dem Titel „Stille Post“, das mit einem 12:12 endete. Und jetzt? Eine Runde Schnick, Schnack, Schnuck musste die Entscheidung bringen. Andreas Schopmans setzte auf „Papier“ und besiegte Otto Hoping, der „Stein“ gewählt hatte. Unterbrochen wurde das Showprogramm noch aus erfreulichen Anlässen: Die Schecks von „Bakum boomt“ (4560 Euro), vom Dartsturnier Bakumer Bullseye (4444,44 Euro) und vom SgH-Tag der Volleyballerinnen (619,40 Euro) wurden in der Halle präsentiert.
801 Preise gingen weg
Die letzte Aufgabe beim Wintervolksfest 2026 ist die finale Abwicklung der XXL-Tombola mit 40.000 Losen und 801 Preisen. Es sind wieder eindrucksvolle Zahlen, die Bakums Zusammenhalt für SgH untermauern. „Wir sind total happy, dass alles so gut geklappt hat. Die Erleichterung ist riesig“, sagte Simon Hoping. Durch die Ausfälle von drei Mitstreitern – neben Willi Hoping und Peter Stromann fehlte auch Peter Emich krankheitsbedingt – sei die Anspannung „sehr groß“ gewesen, gab Simon Hoping zu: „Alle mussten neue Rollen übernehmen. Daher hat es auch beim Umbau etwas länger gedauert.“ Ganz egal: Das Warten hat sich gelohnt.
Unser neuer Podcast: "OM-Kompakt. Der Tag." Der tägliche Nachrichtenüberblick aus dem Oldenburger Münsterland. Klar, verständlich und auf den Punkt beleuchten wir, was unsere Region heute bewegt hat. Jetzt hier anhören!
Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen