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95:62 - Rasta Vechta beendet Saison mit Sieg in Würzburg

Angeführt von Philipp Herkenhoff, der 19 Punkte machte, schaffte der Absteiger aus der 1. Basketball-Bundesliga einen ordentlichen Abschluss einer verkorksten Spielzeit.

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Duell der Generationen: Rastas Philipp Herkenhoff (21/links) gegen Würzburgs Alex King (36), der am Sonntag sein 615. BBL-Spiel absolvierte. Foto: HMB Media / Becker

Duell der Generationen: Rastas Philipp Herkenhoff (21/links) gegen Würzburgs Alex King (36), der am Sonntag sein 615. BBL-Spiel absolvierte. Foto: HMB Media / Becker

Rasta Vechta hat die Saison 2020/21 in der 1. Basketball-Bundesliga mit einem Sieg beendet. Der Tabellenletzte setzte sich am Sonntagnachmittag mit 95:62 (56:33) beim Drittletzten s.Oliver Würzburg durch. Für Rasta war's der siebte Sieg in 34 Spielen - und der höchste in dieser Saison. Topscorer beim sportlichen Absteiger war Philipp Herkenhoff mit 19 Punkten; er traf sechs Dreier, eine neue persönliche BBL-Bestleistung für den 21-Jährigen. Auch Edgar Sosa (18), Josh Young, Sha'Markus Kennedy (je 14) und Jordan Barnett (10) punkteten zweistellig. Das letzte Saisonspiel und seine Etappen: 

Das 1. Viertel: Rasta erwischte einen guten Start (5:0, 8:2) und präsentierte sich dabei sehr entschlossen.  Die Würzburger, die gegen Rasta ihr viertes Heimspiel binnen acht Tagen absolvierten und mit Murphy Holloway und Tyson Ward zwei verletzte Leistungsträger ersetzen musten, kamen oft einen Schritt zu spät. Stark bei Rasta im ersten Viertel: Philipp Herkenhoff mit sieben Punkten und vier Rebounds sowie Sha'Markus Kennedy, der seine ersten acht Punkte nach starken Pässen von  Josh Young (2x), Jordan Barnett und Stefan Peno machte. Nach zehn Minuten führte Vechta mit 25:17.

Das 2. Viertel: Würzburg legte mit einer 7:0-Serie zum 24:25 los und war auch beim 25:30 noch in Schlagdistanz. Dann allerdings zog Rasta davon. Die Defense der Gäste, die erneut ohne Jean Salumu, Dennis Clifford, Tim Hasbargen und Jesse Hunt spielten, war sehr aufmerksam und verbuchte einen Steal nach dem anderen - mit der Folge, dass auch der Angriff ins Rollen kam. Aus einem 30:25 machte der Tabellenletzte ein 48:27 (inklusive 13:0-Lauf), beim 54:29 verbuchte Rasta mit "+25" seinen größten Vorsprung der Saison. Grundlage dafür war eine starke Dreier-Quote (7/16; 44 Prozent). Zur Pause führte Rasta mit 56:33.

Duell der Center: Rastas ShaMarkus Kennedy (rechts) gegen Würzburgs Brekkott Chapman. Foto: HMB Media  BeckerDuell der Center: Rastas Sha'Markus Kennedy (rechts) gegen Würzburgs Brekkott Chapman. Foto: HMB Media / Becker

Das 3. Viertel: Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren so gar nicht nach dem Geschmack von Rasta-Coach Derrick Allen. Sein Team agierte fahrig in der Defense und hatte Probleme mit der etwas höheren Aggressivität der Franken. Folge: Aus einem satten 23-Punkte-Polster wurde ein "+12" (59:47, 62:50). Aber: Rasta schwamm sich wieder frei und konterte mit einem 14:0-Lauf (Saisonrekord aus dem Spiel in Crailsheim eingestellt) zum 79:52.  

Das 4. Viertel: Klare Führung und kein Druck - Rasta hatte richtig Spaß und legte eine 10:0-Serie zum 89:55 nach. Der Rest des Spiels plätscherte dahin. Und am Ende gab es eine Besonderheit: Rasta gewann alle vier Viertel.


s.Oliver Würzburg - Rasta Vechta 62:95 (33:56)

  • Viertel: 17:25, 16:31, 22:23, 7:16
  • Punkte Würzburg: Perry Jones (2), Brekott Chapman (20), Julius Böhmer (2), Joshua Obiesie (2), Nils Hassfurther (0), Robert Lowery (12), Elijah Ndi (0), Julian Albus (6), Cameron Hunt (5),  Felix Hoffmann (10), Alex King (3).
  • Punkte Vechta: Philipp Herkenhoff (19), Edgar Sosa (18), Sha'Markus Kennedy (14), Josh Young (14), Jordan Barnett (10), Jannes Hundt (7),  Björn Rohwer (6), Robin Christen (4), Will Vorhees (3), Stefan Peno (0).

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