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103:86 - Rasta setzt ein Ausrufezeichen in Würzburg

Frohe Ostern für den heimischen Basketball-Bundesligisten: Zwei Tage nach dem Erfolg gegen Bamberg setzte sich Rasta Vechta auch in Würzburg durch.

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Rasta marschiert: Tommy Kuhse am Samstagabend beim Sieg in Würzburg. Foto: Meshko

Rasta marschiert: Tommy Kuhse am Samstagabend beim Sieg in Würzburg. Foto: Meshko

Wow, was für ein Auftritt in der „Turnhölle“ in Würzburg! Die Basketballer von Rasta Vechta haben das schwere Auswärtsspiel bei den Würzburg Baskets erfolgreich gemeistert und zwei Tage nach dem Erfolg gegen Pokalsieger Bamberg (96:93) das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Coach Christian Held setzte sich am Samstagabend beim Playoff-Anwärter aus Unterfranken mit 103:86 (48:47) durch.

Rasta nutzte das Gastspiel beim Tabellensechsten für eine Demonstration der Stärke, Vechta lag nie zurück, es gab keinen ausgeglichenen Spielstand, es war also ein perfekter Start-Ziel-Sieg. Durch das „+17“ gewann Rasta auch den direkten Vergleich mit dem Champions-League-Teilnehmer, der sich im dramatischen Hinspiel in Vechta mit 104:100 nach Verlängerung durchgesetzt hatte.

Überragender Akteur bei Rasta war Alonzo Verge mit 27 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten TJ Bamba (18), Tevin Brown (17) und Lloyd Pandi (10). Für Rasta war es der sechste Sieg in den letzten sieben Spielen. Und: Durch die Niederlage von Chemnitz gegen Bonn (75:76) rückte Vechta auf einen Play-Ins-Platz vor (jetzt Tabellen-10.). Für Rasta geht's am kommenden Samstag (11. April, 20.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Gladiators Trier weiter.

Rastas Coach Christian Held sagte nach dem Coup: „Würzburg hat eine sehr gute und talentierte Mannschaft. Hier zu gewinnen, ist unglaublich schwer. Von daher bin ich sehr stolz auf mein Team. Wir hatten einen Tag weniger Regeneration und sehr wenig Zeit zur Vorbereitung. Die Art und Weise, wie meine Mannschaft das gelöst hat, die Dinge, die wir heute verändert haben, die Disziplin, mit der sie das umgesetzt hat - das war aus meiner Sicht ausschlaggebend dafür, das Spiel zu gewinnen. Außerdem haben wir es in der zweiten Halbzeit besser geschafft, die Zone und die Rebounds zu kontrollieren. Das ist uns in der ersten Halbzeit so nicht gelungen, da haben wir in der zweiten Halbzeit einen besseren Job gemacht.“

Sein Würzburger Amtskollege Sasa Filipovski war derweil richtig angefressen. Er sagte: „Glückwunsch an Vechta, sie haben heute sehr stark gespielt. Ich bin absolut unzufrieden damit, wie wir verteidigt haben. Das ist das zweite Spiel in Folge, in dem wir mehr als 100 Punkte kassiert haben. Wir spielen komplett ohne Konzentration. Die Gegner treffen ihre Dreier und sie ziehen immer wieder erfolgreich zum Korb. Wir haben eine Strategie und bereiten unsere Mannschaft vor, aber es sieht so aus, dass die Spieler diese Dinge vergessen. Ich weiß gerade nicht, warum das so ist. Wir müssen wieder als Team auftreten und die Saison so gut wie möglich beenden. Über die Energie müssen wir gar nicht sprechen, nachdem wir bereits im ersten Viertel wieder 27 Punkte kassiert haben, das ist nicht akzeptabel. Deswegen bin ich enttäuscht. Wir müssen aufwachen, wenn wir noch etwas erreichen wollen.“

Einen ausführlichen Nachbericht mit weiteren Reaktionen gibt's an Ostern.

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