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Worauf das Team von Reckzeh Kanalsanierung stolz ist

Die Mitarbeiter des Dinklager Unternehmens freuen sich, dass die Auftraggeber seit Jahren auf ihre Erfahrung setzen und sie Elemente von verschiedenen Handwerksberufen verbinden können.

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Die Erfahrungen und Ideen des Teams von Reckzeh Kanalsanierung werden intern und extern geschätzt. Foto: privat

Die Erfahrungen und Ideen des Teams von Reckzeh Kanalsanierung werden intern und extern geschätzt. Foto: privat

„3 Fragen an den Chef - 3 Fragen ans Team“: So lautet der Titel der neuen Serie auf dem Internetportal „Made in Dinklage", die jetzt in loser Folge erscheint. Hier geben die Inhaber und die Mitarbeitenden spannende Einblicke in ihre Unternehmen und verraten unter anderem, was sie motiviert, worauf sie stolz sind und welche Stärken sie besonders gerne einsetzen. Im zweiten Teil stehen das Team von Reckzeh Kanalsanierung und Inhaber Carsten Reckzeh im Fokus. 

3 Fragen an den Chef Carsten Reckzeh

(1) Warum hast Du Dich selbstständig gemacht?
Carsten Reckzeh: Das ist an sich eine lustige Geschichte. Während meines Ingenieursstudiums habe ich ein Praktikum bei einem großen Bauunternehmen absolviert. Ich bekam dort die Aufgabe, Vergabeunterlagen auf Englisch für eine Baumaßnahme in Albanien auszuarbeiten. In meinem Enthusiasmus war ich drauf und dran, dem Kunden meine Arbeit direkt zu präsentieren. Dies wurde (aus heutiger Sicht natürlich) nicht genehmigt und so mussten diverse Hierarchieebenen den Prozess absegnen. Das war für mich zu dem Zeitpunkt vollkommen unverständlich und seitdem war mir klar, dass ich in die Selbstständigkeit gehe.

(2) Wenn Du morgen mit allem Wissen von heute neu starten würdest, was würdest Du nicht mehr tun?
Carsten Reckzeh: In den frühen 2010er Jahren war unser Geschäftsmodell stark darauf ausgelegt, für andere Baufirmen Teilbereiche eines Sanierungsauftrags auszuführen, der klassische Subunternehmer. Ich hätte mich schon früher entschließen sollen, unsere Leistungen direkt dem jeweiligen Auftraggeber anzubieten, um so unsere Potentiale in den verschiedenen Bereichen voll auszuschöpfen.

(3) Welche Entwicklung in Deinem Unternehmen/Deiner Branche gibt Dir derzeit den größten Motivationsschub für die Zukunft?
Carsten Reckzeh: Ich habe ein tolles Team in meiner Firma, dass nicht nur zwischenmenschlich funktioniert, sondern auch so viel Erfahrung und Kompetenz in unserem Arbeitsbereich hat. Wir diskutieren die verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten bei Baustellen, aber auch die Ausstattungskonfigurationen von Equipment und dabei ist der Teaminput unglaublich wertvoll. Als ein Beispiel hierzu fällt mir die Eigeninitiative der Mitarbeiter ein, die Steuerung unserer Roboter in Zukunft mit Controllern der gängigen Spielekonsolen durchzuführen. All dies bietet mir noch mal einen viel schärferen Blick auf die konkreten Anwendungsfälle, denn auch wenn ich selbst meine Maschinen im Grunde bedienen kann, die Anwendungsprofis sind eindeutig meine Mitarbeiter. Diese Kompetenz zu sehen, das lässt mich für unseren Betrieb sehr positiv in die Zukunft blicken.
Ein spannendes Thema in unserer Branche ist aktuell die Diskussion, wie der CO²-Fußabdruck von Baumaßnahmen reduziert bzw. bepreist werden kann. Das Thema ist sehr vielfältig, denn neben dem Einsatz von Erneuerbaren Energien ist es auch wichtig, dass die CO²-Emission in öffentlichen Ausschreibungen in der Preisfindung berücksichtigt wird. Hierzu gehört zum einen der Einsatz von klimaschonenden neusten Technologien und zum anderen auch die Regionalität, um möglichst kurze Lieferwege und somit geringen CO²-Ausstoß zu gewährleisten. Die alleinige Betrachtung des Preises bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen kann dabei durchaus ein Problem sein. Hier sind unsere europäischen Nachbarn schon etwas weiter als wir.

3 Fragen an das Team

(1) Welche Entwicklung in Eurem Unternehmen/Eurer Branchen gibt Euch derzeit den größten Motivationsschub für die Zukunft?
Das Team der Kanalsanierung Reckzeh
Wir haben in den letzten Jahren sehr stark in Technik investiert. Alle unsere Sanierungsfahrzeuge sind auf dem neuesten Stand der Technik. Das macht sich im Arbeitsalltag wirklich bemerkbar, denn wir haben deutlich geringere Reparaturen und bleiben im Arbeitsrhythmus. Außerdem genießen wir es, dass wir seit dem Einsatz von Solarpanels auf den LKW-Dächern meistens auf das Stromaggregat verzichten können und somit keinerlei Nebengeräusche mehr haben.

(2) Worauf seid ihr in letzter Zeit stolz - groß oder klein?
Das Team der Kanalsanierung ReckzehIm Großen sind wir darauf stolz, dass unsere Auftraggeber seit Jahren auf unsere Erfahrung setzen und ein Vertrauensverhältnis besteht, sodass unsere Fachmeinung zu verschiedenen Sanierungsproblemen immer gefragt ist.
Im Kleinen sind wir darauf stolz, dass wir im letzten Jahr eine kniffelige Baustelle erfolgreich abschließen konnten: Ein Kanal war bei Bauarbeiten versehentlich mit Beton vollgelaufen und das Wasser floss nicht mehr ab. Wir haben hier die Schwierigkeit gehabt, dass dieser Kanal unter einer Kirche entlang führte, und es deswegen nicht möglich war, den Erdboden aufzugraben und den verstopften Kanalbereich mit einem neuen Rohr zu tauschen. Der Beton musste mühevoll mit unserem ferngesteuertem Fräsroboter herausgefräst werden, und das nicht nur sicher, sondern auch schnell. Die örtliche Schule leitet ihr Abwasser in diesen Kanal ein, und die Sommerferien neigten sich dem Ende zu. Mit einer tollen Teamleistung konnte die Schule pünktlich starten.

(3) Welche Eurer Stärken machen Euch besonders Freude, wenn ihr sie einbringen könnt?
Das Team der Kanalsanierung ReckzehUnser Job ist sehr vielfältig und verbindet viele Elemente anderer Handwerksberufe. Es ist toll, wenn wir beispielsweise kleinere Instandhaltungen selbst vornehmen können, wie das Tauschen und Neuverkabeln von Steuerungsplatinen oder das Auseinanderbauen und Warten der Mechanik unserer kleinen Antriebsmotoren. Hier bringt sich jeder mit seinen Stärken ein.
Außerdem ist es toll, dass unsere Ideen und Erfahrungen geschätzt werden und Verbesserungsvorschläge nicht nur bei uns intern, sondern auch von unseren Lieferanten beim Kauf neuer Maschinentechnik berücksichtigt werden.

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