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Wie fünf junge Musiker für Begeisterung sorgten

Wechsel beim „Dammer Getöse“: Zehn Jahre lang machte ein Quintett gemeinsam Musik. Die Nachfolger stehen schon bereit.

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Generationenwechsel beim „Dammer Getöse“: (von links) Tom Deitermann, Lasse Bernholt, John-Philipp von der Heide, Fabian Herzog und Felix Heitlage verabschiedeten sich mit einem großen Abschlusskonzert. Foto: Röttgers

Generationenwechsel beim „Dammer Getöse“: (von links) Tom Deitermann, Lasse Bernholt, John-Philipp von der Heide, Fabian Herzog und Felix Heitlage verabschiedeten sich mit einem großen Abschlusskonzert. Foto: Röttgers

Seit zehn Jahren machten sie gemeinsam Musik und ließen überregional von sich hören. Lasse Bernholt, Tom Deitermann, Felix Heitlage, Fabian Herzog und John-Philipp von der Heide waren das „Dammer Getöse“. Von 2019 bis 2026 begeisterte das Quintett nicht nur allerorten das Publikum, sondern versammelte stets eine wahre Fangemeinde um sich. Kennengelernt hatten sich die jungen Musiker bereits 2016 als „Knallerbsen“. Beide Musikgruppen hatte Thomas Aldenhoff ins Leben gerufen. Seit 2012 erhielten die Fünf Musikunterricht bei ihrem „Altmeister“. Jetzt vollzogen Lasse Bernholt, Tom Deitermann, Felix Heitlage, Fabian Herzog und John-Philipp von der Heide einen Generationenwechsel.

Rückblick auf gemeinsame Zeit

Hier ein kurzer Rückblick auf ihre gemeinsame Zeit als „Dammer Getöse“: Im Juni 2019 wurden die fünf Freunde zum neuen „Dammer Getöse“. Ihren ersten öffentlichen Auftritt feierten sie nur zwei Monate später im August 2019 beim Kirchenfest der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde „Zum guten Hirten“ in Damme. „Dann kam leider Corona dazwischen, so dass wir alle geplanten Auftritte in 2020 ersatzlos streichen mussten“, erinnert sich Thorsten Deitermann, Vater von „Dammer Getöse“-Mitglied Tom und inoffizieller Manager der jungen Musiker.

2021 starteten sie wieder voll durch

2021 starteten die jungen Männer jedoch wieder voll durch. Sie spielten im Juli beim „Dammer Musiksommer“ mit. Im September 2021 nahmen die Dammer erstmalig an der Fahrradpromenade der Oldenburger Landschaften in Edewecht teil. Ebenfalls im September 2021 waren die Dammer Musiker beim Bundesentscheid „Jugend musiziert“ in Bremen dabei, nachdem sie sich erfolgreich über Regional- und Landeswettbewerbe qualifiziert hatten. Das Dammer Getöse erspielte sich dort den dritten Platz.
Im März 2022 durften die fünf Bandmitglieder das Jubiläumskonzert „30 Jahre Dammer Getöse“ mit zwei Jahren Verspätung nach dem eigentlichen Jubiläum in der Aula des Gymnasiums Damme spielen. Nach dem Konzert vollzog sich ein Wechsel in der Besetzung. Mattis in der Wische verließ das Dammer Getöse. Neues Mitglied wurde Felix Heitlage. Bei zwei Konzerten im Jahr 2022 erspielte das Dammer Getöse 3.500 Euro an Spenden für die Ukrainehilfe.

Eigene CD als „absoluter Herzenswunsch“

Ihren „absoluten Herzenswunsch“ erfüllten sich die Dammer Musiker im Dezember 2024 mit der Veröffentlichung ihrer eigenen CD „Querbeat“. Zum „absoluten Publikumsmagneten“ avancierte das „Dammer Getöse“ zweimal bei „Damme blüht auf“ des Dammer Handels- und Gewerbevereins, wo es den Vollblutmusikern gelang, die Straßen vor der bekannten Kultgaststätte „Tuta“ komplett zu füllen.
Nun hieß es Abschiednehmen, da aus den Jungen von einst erwachsene Männer geworden sind. Sie gehen mittlerweile Ausbildung und Studium nach, was sie perspektivisch aus Damme fortziehen lässt. Lukas Broxtermann, Michael Düvel, Mads Enneking, Emily Gehrold, Martje Hörnschemeyer, Anton Kreymborg und Lotta Nieberding sind die „neuen Gesichter“ des „Dammer Getöses“. Damit präsentiert der heute 61 Jahre alte Gründer und Leiter des Getöses, Thomas Aldenhoff, die mittlerweile siebte Generation.

Ein Comeback ist „Zukunftsmusik“

1990 hatte Aldenhoff die Idee, sein Ensemble ins Leben zu rufen. Mit Jupp Buhrs, Gustav Kreymborg, Maximilian Ruf, Ibrahim Saleem, Luca Stahl und Henry Sierhaus als neue Besetzung der „Knallerbsen“ stehen auch schon die Musiker von Übermorgen in den Startlöchern. Ob das alte Dammer Getöse noch einmal unter anderem Namen zusammenfinde, ließ das Quintett noch offen. Das sei „Zukunftsmusik“.

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