Wenn an diesem Samstag ab 18.30 Uhr in der Sporthalle der Sportlerball des SV Holdorf gefeiert wird, genießen rund 400 Gäste ausgelassene Stunden bei bester Stimmung. Möglich wird das Fest erst durch das große Engagement von vielen Ehrenamtlichen. Seit 16 Jahren gehört Ingo von Handorff dem Sportlerball-Organisationsteam des SV Holdorf an und hat viel Spaß an seiner Tätigkeit.
Dem Verein seit der Kindheit verbunden
Ingo von Handorff, dessen Vater Norbert viele Jahre im Vorstand des SV Holdorf wirkte, ist dem Sportverein seit der Kindheit verbunden. So spielte er viele Jahre selbst Fußball, war lange Spielführer in der 2. Mannschaft, kickte für die 3. Herren und war dort Betreuer. Darüber hinaus gehörte Ingo von Handorff knapp 20 Jahre dem erweiterten Vorstand des Vereins an und übernahm vielfältige Aufgaben. Für sein Engagement wurde der Holdorfer 2005 zum „Fußballer des Jahres“ gekürt und 2024 mit dem Siegfried-Ansmann-Gedächtnispreis ausgezeichnet.
Protokoll mit Aufgaben wird abgearbeitet
Schon als 2010 erstmals der Sportlerball in der Sporthalle veranstaltet wurde, gehörte Ingo von Handorff zum Organisationsteam. Heute gehören diesem ferner Lisa Platte, Christoph Siefke, Jan-Bernd Echtermann und Timo Meyer an. „Wir haben ein To-do-Protokoll erarbeitet, an das wir uns strikt halten.“ Zu den Aufgaben gehört unter anderem das Bestellen von Wirt, Musik, Equipment und Bestuhlung, der Vorverkauf der Eintrittskarten, die Generierung von Werbeeinnahmen, das Sammeln von Preisen für die Tombola und die Erstellung eines Sitzplans.
Viel Arbeit steckt im Aufbau
Auch der Aufbau erfordert viel Einsatz. Am Donnerstag beginnen unter Unterstützung der Mannschaften die Arbeiten mit dem Verlegen des Bodens, ehe Tische und Stühle, Dekoration und das Schmücken der Halle folgen, so dass diese in einen Ballsaal verwandelt wird. Ingo von Handorff kümmert sich beim Aufbau neben vielen anderen Aufgaben auch um die Pflanzen, die als Dekoration dienen, und hat stets die Logistik im Blick.
„Daran mitzuwirken, einen tollen Ball auf die Beine zu stellen, ist eine schöne Aufgabe. Zudem möchte ich dem Verein etwas zurückgeben.“
Ingo von Handorff
Highlights des Balls sind neben Einlagen und der großen Tombola die Kür von Sportlerin und Sportler sowie Mannschaft des Jahres. Während des Balls ist Ingo von Handorff „nur“ Gast, steht bei eventuellen Problemen aber stets als Ansprechpartner zur Verfügung. Für das Event wünscht Ingo von Handorff sich einen reibungslosen Ablauf, kein Blitzeis und eine rundum zufriedene Gästeschar. „Ich würde mich freuen, wenn dieser Sportlerball Werbung für die nächsten Jahre macht.“ Und weiter: „Es macht mir Spaß, zu gestalten. Daran mitzuwirken, einen tollen Ball auf die Beine zu stellen, ist eine schöne Aufgabe. Zudem möchte ich dem Verein etwas zurückgeben.“
Nie Messdiener oder Blockflötenspieler
Meisterschaften, Aufstiege, die Mitarbeit an der 100-Jahr-Chronik, der OM-Cup: Viele Erlebnisse verbindet Ingo von Handorff mit dem SV Holdorf. „Ich war nie Messdiener oder Blockflötenspieler und habe mich früh für den HSV entschieden“, sagt er und ist stolz, wie sich der Verein dank vieler Engagierter auch infrastrukturell weiterentwickelt hat. „Es kann sich sehen lassen, wie wir heute dastehen.“
Mit dem „großen“ HSV auf Europa-Reise
Ingo von Handorff ist ferner Teil des Altliga-Teams des SV Holdorf aktiv und Präsident der Thekenmannschaft Holdorfer Hof. Der Fan des Hamburger SV besitzt seit 1995 eine Dauerkarte im Volksparkstadion und ist im Fanclub „Volksparkfreunde Damme“ sehr aktiv. Er verfolgt den „nicht unrealistischen Traum“, nochmal mit dem „großen HSV“ auf Europapokal-Reise zu gehen. „Der FC Liverpool wäre der ideale Final-Gegner.“
Der erste Cocktail bei Daniel an der Bar
Beruflich ist der studierte Gärtner beim Baumschulgarten Enneking in Damme als Bauleiter tätig und kümmert sich um Planung, Gestaltung und Umsetzung abwechslungsreicher Projekte. „Es macht riesig Spaß, wir sind in der Firma wie eine große Familie mit tollen Kollegen.“ Und jetzt wird erstmal Sportlerball gefeiert. „Besonders freue ich mich auf den ersten Cocktail an der Bar bei meinem Bruder Daniel“, sagt der 52-Jährige lächelnd.