Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Die letzten Wochen waren sehr vollgepackt, sowohl mit Privatem, als auch mit Aktivitäten für das anstehende „Hell over Halen“-Festival am 3. und 4. Mai. Wenige Wochen vor dem Großereignis sind die Feierabende mit „Vereins- und Festival“ Arbeit gespickt. Wobei: Arbeit ist hier nicht die treffende Wortwahl. Schließlich ist das ja immer noch ein Hobby von mir beziehungsweise von uns, denn so eine Veranstaltung kann nur in einem guten Team auf die Beine gestellt werden.
Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Das sind unsere „Wacken-Urlaube“. Meine Frau Manu und ich fahren einmal im Jahr zum Wacken-Open-Air. Diese Woche ist unser Jahresurlaub. Wir treffen dort Freunde, die wir nur einmal im Jahr treffen und das ist in Wacken. Dieses Festival ist aus verschiedenen Gründen etwas Besonderes. Wie aus kleinen Anfängen mit nicht einmal 1000 Besuchern eines der größten Heavy-Metal-Festivals wurde, ist schon beeindruckend.
Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Ich weiß, dass dies an dieser Stelle häufig genannt wird, aber die Bürokratie müsste in vielen Bereichen des Lebens um einiges reduziert werden. So vieles wird erschwert oder am Ende gar verhindert, weil man vor einem Berg an Vorschriften und Verpflichtungen steht.
Welchen Traum werden Sie sich als Nächstes erfüllen (können)?
Wann auch immer wir es schaffen werden: Aber die Teilnahme an der Full-Metal-Cruise steht für uns unbedingt auf der To-do-Liste. Diese besondere Kreuzfahrt geht über mehrere Tage und wurde 2013 erstmals gestartet. Dahinter stand das Team von Wacken. Die Bands spielen auf dem Pooldeck, im Theater oder in kleineren Clubs. Man ist unter Gleichgesinnten und hat auch viele Berührungspunkte mit den Musikern. Man muss aber schnell sein, denn die Touren, mal im Mittelmeer, mal durch die Ostsee, sind immer schnell ausgebucht.
Was tun Sie am liebsten?
Die Frage ist schnell zu beantworten: Konzerte und Festivals besuchen. Was auch sonst?
Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich mag an mir meine Flexibilität und meine Spontaneität. Meine innere Unruhe und meine Ungeduld hingegen mag ich nicht so gerne.
Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Quiz-Sendungen und Dokumentationen stehen bei mir hoch im Kurs.
Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
So richtig habe ich eigentlich keine Idole, aber es wäre sicher interessant, wenn ich mich mit den Jungs von Metallica unterhalten könnte. Wie sie den Metal in den 80er Jahren beeinflusst haben, das ist herausragend. Ihre Experimente mit den Genres in den 90er Jahren dürften ebenfalls für Gesprächsstoff sorgen und dazu noch persönliche Höhen und Tiefen. Das sollte ein spannender Abend werden.
Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Da gibt es nichts Bestimmtes. Schön wäre es, wenn ich wieder mal etwas essen könnte, wie es meine Oma früher gekocht hat. Das ist so schwer nachzukochen, das bekommen wir so nicht hin.
Welches Thema bei OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Tatsächlich nichts Spezifisches. Wenn ich die MT lese, dann sowohl den politischen und den regionalen Teil.
Zur Person:
- Ingo Lindner wohnt in Halen und ist 55 Jahre alt.
- Zu seinen größten Hobbys zählt naturgemäß die Musik im Allgemeinen und Heavy Metal im Speziellen.
- Darüber hinaus kocht er mit Leidenschaft und interessiert sich überdies für Politik und Oldtimer.
- „Hell over Halen“ hat er gemeinsam mit Gleichgesinnten aus der Taufe gehoben. Das 2-tägige Festival findet am 3. und 4. Mai am Heideweg in Halen statt (www.helloverhalen.de).