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Besser sehen im Homeoffice

In der Corona-Krise setzen viele auf Homeoffice und arbeiten aus den eigenen vier Wänden. Damit das gelingt, bedarf es aber auch einer guten Beleuchtung am Arbeitsplatz. Worauf kommt es an?

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Gesundes Licht im Homeoffice: Tageslicht, indirekte Beleuchtung und direktes Licht am Schreibtisch bilden eine Einheit. Foto: djd/Paulmann Licht

Gesundes Licht im Homeoffice: Tageslicht, indirekte Beleuchtung und direktes Licht am Schreibtisch bilden eine Einheit. Foto: djd/Paulmann Licht

Kein Dauerstau im Berufsverkehr, mehr Flexibilität bei der Einteilung der Arbeitszeiten und dazu die vertraut-wohnliche Umgebung des Zuhauses: Die Vorteile eines Homeoffice wurden Hunderttausenden im Frühjahr 2020 offensichtlich. Damit aus der Lust auf Homeoffice aber kein Frust wird, kommt es darauf an, dass man über einen gut eingerichteten Arbeitsplatz verfügt. E-Mails am Küchentisch beantworten in krummer Sitzposition oder gar auf dem Sofa, das Notebook auf den Knien balancierend - das sorgt nicht gerade für professionelle Arbeitsergebnisse und ist auf Dauer auch ungesund. Zu den Grundvoraussetzungen zählen ein fester Schreibtisch, ein ergonomisch geformter Arbeitsstuhl und eine ausgewogene Beleuchtung.

Den richtigen Lichtmix finden

Beim Thema Licht macht es die richtige Mischung aus drei Quellen. Eine Portion Tageslicht gehört dazu, natürlich ohne von der Sonne geblendet zu werden. Hinzu kommt eine gute Grundbeleuchtung, etwa mit Einbaustrahlern, Decken- und Pendelleuchten oder flachen LED-Panels, die für eine ebenmäßige, flächige Raumausleuchtung sorgen.

Form und Funktion auf einen Nenner gebracht: Akkubetriebene und faltbare Tischlampen sind mobil und individuell anpassbar. Foto: djdPaulmann Licht Form und Funktion auf einen Nenner gebracht: Akkubetriebene und faltbare Tischlampen sind mobil und individuell anpassbar. Foto: djd/Paulmann Licht

Die Wirkung lässt sich punktuell mit Stehleuchten oder einzelnen Deckenstrahlern noch verstärken. Als drittes - und vielleicht wichtigstes - Beleuchtungselement im Homeoffice kommt es auf eine hochwertige direkte Lichtquelle am Arbeitsplatz an. "Die Schreibtischleuchte ist die ideale Lesehilfe und erleichtert mit ihrem punktuellen Licht ein gesundes, konzentriertes Arbeiten", erklärt Melanie Rosemund von Paulmann Leuchten. Beim Design entscheidet allein der persönliche Geschmack. Bei der Funktion ist darauf zu achten, dass man das Licht am Schreibtisch flexibel verstellen kann. 

Die passende Farbtemperatur

Mit ihrer Langlebigkeit und ihrem geringen Energieverbrauch eignen sich LED-Leuchten für alle Lichtanforderungen im Homeoffice. Ein wichtiger Faktor ist die Farbtemperatur, die in Kelvin (K) angegeben wird. "Praktisch sind Leuchtmittel, deren Kelvin-Wert sich passend zur Tageszeit verstellen lässt - gerade wenn man zum Beispiel einen Bereich des Wohnraums tagsüber als Büro nutzt, am Abend aber die Lichtstimmung verändern möchte", führt Rosemund weiter aus.

Die Erstausstattung fürs Homeoffice: Neben einem ergonomisch geformten Stuhl trägt eine gute Beleuchtung zum gesunden Arbeiten bei. Foto: djdPaulmann LichtDie Erstausstattung fürs Homeoffice: Neben einem ergonomisch geformten Stuhl trägt eine gute Beleuchtung zum gesunden Arbeiten bei. Foto: djd/Paulmann Licht

Gemütliches warmweißes Licht bis maximal 3.300 K ist für den Wohnraum geeignet, für den Arbeitsplatz hingegen nicht. In Büros kommt häufig neutralweißes Licht mit 3.300 bis 5.300 K zum Einsatz. Als besonders aktivierender Muntermacher gilt Tageslichtweiß mit Werten von 5.300 Kelvin und mehr, manche empfinden diese Farbtemperatur jedoch auf Dauer als zu kalt. (djd)

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