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Basisch für Beginner

Jetzt die Ernährung umstellen und fit durch die kalte Jahreszeit kommen.

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Frisch auf den Tisch: Saisonales Gemüse bildet die Grundlage einer basischen, abwehrstärkenden Ernährung. Foto: djd/Jentschura International/Getty Images/Photodjo

Frisch auf den Tisch: Saisonales Gemüse bildet die Grundlage einer basischen, abwehrstärkenden Ernährung. Foto: djd/Jentschura International/Getty Images/Photodjo

(djd). Aus ganzheitlicher Sicht ist zweimal im Jahr Fastenzeit – im Frühjahr, wenn die Tage langsam länger werden, und im Herbst, wenn der Stoffwechsel eigentlich einen Gang zurückschalten würde. Wer jetzt bewusst darauf achtet, was er zu sich nimmt, kann nicht nur sein Immunsystem gezielt stärken, sondern auch dem obligatorischen Winterspeck vorbeugen. „Beim Basenfasten kommt es nicht darauf an, ganz auf feste Nahrung zu verzichten“, weiß Ute Jentschura, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und Heilpraktikerin aus Münster. „Deshalb ist es für Einsteiger besonders gut geeignet.“

Gesund in den Herbst starten

Sich basisch zu ernähren, ist nicht kompliziert. „Auf dem Speiseplan stehen hochwertige Getreide, viel saisonales Gemüse und Obst, Nüsse, Saaten sowie pflanzliche Fette.“ Auch Milchprodukte sind in Maßen erlaubt. Verzichten sollte man dagegen auf verarbeitete Lebensmittel, Fleisch und Wurst, auf Zucker, Kaffee und Alkohol. „Letztere können dazu führen, dass der Körper übersäuert“, erläutert Ute Jentschura. „Bei der Verstoffwechslung entstehen saure Abfallprodukte, die sich im Gewebe anreichern und wie Blockaden auf die Zellen wirken können.“ Zu den Folgen gehören unter anderem eine höhere Infektanfälligkeit, Übergewicht und Antriebsarmut.

Sauerstoff tanken: Bewegung an der frischen Luft sollte beim Basenfasten täglich auf dem Programm stehen. Foto: djdJentschura InternationalGettySauerstoff tanken: Bewegung an der frischen Luft sollte beim Basenfasten täglich auf dem Programm stehen. Foto: djd/Jentschura International/Getty

Ein bunter und abwechslungsreicher Speiseplan ist hier das beste Gegenmittel. Denn er bietet wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die nachweislich das Immunsystem unterstützen. Rezeptideen liefert zum Beispiel das Kochbuch „Basisch kulinarisch“. Alle Gerichte, vom schnellen Smoothie bis zum deftigen Auflauf, sind nährstoffreich und fördern die Entsäuerung. Erhältlich ist es in Reformhäusern oder unter www.p-jentschura.com. Auf der Website gibt es auch gleich leckere Inspirationen und weitere Tipps zu basischer Ernährung.

Pfunde runter, Laune rauf

Weil basische Lebensmittel viele Ballaststoffe enthalten, sättigen sie lange. Außerdem kommen Heißhungerattacken praktisch nicht mehr vor. „Die entstehen nämlich, weil der Blutzuckerspiegel durch Zucker oder Weißmehl rasant ansteigt und dann in den Keller rauscht“, erklärt Ute Jentschura. Das signalisiere, (süßer) Nachschub sei dringend nötig. „Bei einer ausgewogenen basischen Ernährung steigt der Blutzuckerspiegel dagegen nur mäßig. Ganz nebenbei wird so Diabetes vorgebeugt. Und auch ungeliebte Pfunde schmelzen oft schnell." Zwei weitere Ratschläge gibt die Fachfrau: Mindestens zwei Liter Wasser pro Tag trinken, um die Ausscheidung von Säuren anzuregen. Und regelmäßig an die frische Luft gehen. „Bewegung regt den Stoffwechsel zusätzlich an und hebt die Stimmung. Das Wintertief hat dadurch keine Chance.“

Immun-Power: Basische Rezepte funktionieren auch mit vitaminreichen TK-Früchten, etwa Heidelbeeren. Foto: djdJentschura Internationalnblxer - FotoliaImmun-Power: Basische Rezepte funktionieren auch mit vitaminreichen TK-Früchten, etwa Heidelbeeren. Foto: djd/Jentschura International/nblxer - Fotolia

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