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510 Stimmen geben Max Korbion Rückenwind

"Mensch der Woche": Der 20-Jährige ist das jüngste Mitglied des neuen Steinfelder Gemeinderates und möchte sich für die Entwicklung der Sportstätten einbringen.

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Falke liegt ihm am Herzen: Max Korbion ist mit dem SV Falke Steinfeld eng verbunden und möchte sich auch für die Entwicklung der Sportstätten in der Gemeinde stark machen. Foto: Klöker

Falke liegt ihm am Herzen: Max Korbion ist mit dem SV Falke Steinfeld eng verbunden und möchte sich auch für die Entwicklung der Sportstätten in der Gemeinde stark machen. Foto: Klöker

Max Korbion, den wir heute als „Mensch der Woche“ porträtieren, hatte durchaus ein gutes Gefühl, dass es für ihn mit dem Einzug in den Steinfelder Gemeinderat klappen könnte: „Ich hatte mir 300 Stimmen und den direkten Einzug als Ziel gesetzt.“ Doch das Ergebnis – 510 Stimmen – machte den 20-Jährigen, der das jüngste Mitglied des neuen Rates sein wird, nahezu sprachlos. „Der absolute Hammer, tipptopp. Die Freude am Wahlabend im Rathaus war riesig. Und das Bier hat anschließend bei 'Clemi' auch gut geschmeckt“, berichtet er mit einem Augenzwinkern.

Erst Abitur, dann FSJ bei Falke und jetzt Jura-Studium in Osnabrück

Max Korbion machte 2019 sein Abitur am Gymnasium Damme und absolvierte anschließend ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Sportverein Falke Steinfeld. In der Zeit betreute er nicht nur verschiedene Jugendmannschaften, sondern half auch in der Geschäftsstelle mit.

"Politik war auch in der Schule mein Lieblingsfach."Max Korbion

Im Oktober 2020 begann er ein Jura-Studium in Osnabrück. Das dritte Semester steht vor der Haustür. „Die ersten beiden liefen coronabedingt ausschließlich online ab. Ich freue mich, wenn wir bald in die Uni können“, sagt der 20-Jährige, der später Anwalt werden möchte. Die Bereiche Öffentliches Recht und Strafrecht, wo er aktuell an einer Hausarbeit schreibt, interessieren ihn besonders. „Jura ist ein sehr vielfältiges Feld, das nach dem Studium zahlreiche Möglichkeiten bietet.“

Politisch interessiert war Max Korbion schon immer. „Politik war auch in der Schule mein Lieblingsfach.“ Da traf es sich umso besser, dass der Steinfelder angesprochen wurde, ob er sich vorstellen könnte, als CDU-Kandidat für den Gemeinderat bei der Kommunalwahl anzutreten. „An der Entwicklung der Heimat mitzuwirken, anzupacken und andere Perspektiven kennenzulernen, ist schon eine coole Sache“, erklärt Max Korbion die Motive für seine Kandidatur, die in seinem Umfeld sehr positiv wahrgenommen wurde. „Ich wurde von Familie, Freunden und Freundin Mia super unterstützt.“ Bedenken angesichts seines jungen Alters gab es für ihn nicht. „Im Gemeinderat sollten alle Generationen vertreten sein.“

Sein Ziel: die Sportstätten in Steinfeld weiterentwickeln

Flyer erstellen, soziale Medien bedienen, interne Beratungen, Fotoshooting und Co.: Vor der Wahl standen einige Aufgaben und Termine an. Hinzu kamen diverse Veranstaltungen, auf denen den Bürgern Personen und Inhalte vorgestellt wurden.  „Ich habe Respekt vor dem Vertrauen, das mir die Wählerinnen und Wähler geschenkt haben. Das Ergebnis gibt mir Rückenwind, ist Ansporn und Motivation zugleich.“

Mit viel Vorfreude und einer großen Portion Neugier blickt Max Korbion auf die am 1. November beginnende Wahlperiode. „Ich freue mich sehr darauf, mich einbringen zu können und kann nur dazulernen.“

Max Korbion möchte sich unter anderem für die Entwicklung von Steinfelds Sportstätten einsetzen. „Sie haben eine super Lage, allerdings ist dort zuletzt einiges auf der Strecke geblieben.“ Die Erneuerung der Laufbahn im Falken-Stadion, ein neuer Kunstrasenplatz, begrenzte Hallenkapazitäten, eine Caféteria für die große Sporthalle: Themen gibt es genug. Korbion schwebt ein Konzept vor, in dem die einzelnen Maßnahmen priorisiert werden. Zudem ist es ihm ein Anliegen, mit neuen Ideen mehr Leben in den Ortskern zu bringen.

Seit Kindesbeinen mit SV Falke verbunden

Dem SV Falke ist der 20-Jährige seit Kindesbeinen verbunden. Er durchlief sämtliche Jugendteams, war als Schiedsrichter aktiv, trainierte diverse Jugendteams und erwarb die Trainer-C-Lizenz. Aktuell spielt er für die 2. Herren des Vereins, betreut die Handball-F-Jugend, ist Koordinator für die Fußball-D-Jugend der Spielgemeinschaft Steinfeld-Mühlen und kümmert sich um den Instagram-Kanal des Vereins.

„Ich habe durch den Verein viele Freundschaften geschlossen."Max Korbion

„Ich habe durch den Verein viele Freundschaften geschlossen. Man gewinnt und verliert zusammen. Das Gemeinschaftsgefühl ist groß. Es macht einfach Spaß“, beschreibt er die Gründe für sein Engagement. In seiner Freizeit trifft Max Korbion gerne Freunde. „Wir freuen uns, wenn die Partys hoffentlich bald wieder losgehen.“

"Es ist ein schönes Dorf und es ist wichtig, dass es auch schön bleibt."Max Korbion über Steinfeld

Und was gefällt ihm an der Gemeinde Steinfeld? „Es ist meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen, Familie und Freunde sind vor Ort. Es ist ein schönes Dorf und es ist wichtig, dass es auch schön bleibt und sich weiterentwickelt, damit die Menschen auch in Zukunft sehr gerne hier leben.“

In voller Ostkurve den SV Werder siegen sehen

Max Korbion bezeichnet sich als „wissbegierig und neugierig. Ich bin positiv gestimmt, für vieles zu haben und engagiere mich gerne.“
Der Fan des SV Werder Bremen hofft, dass er möglichst bald wieder mit seinen Freunden in der Ostkurve des vollen Weserstadions einen Sieg feiern kann. Und er freut sich, in Kürze mit seiner kommunalpolitischen Arbeit beginnen zu können, um die Entwicklung seiner Heimat mitgestalten zu können.

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