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10 Fragen an Anke Meyer: Sie hat den Corona-Impfstoff im Griff

Sehr persönliche Ansichten: Immer dieselben zehn Fragen an jedem Samstag stellen wir an dieser Stelle Menschen aus dem Kreis Vechta. Dieses Mal: Anke Meyer, die Leiterin der Apotheke des Impfzentrums.

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Hätte gerne mehr Impfstoff gegen Covid-19 im Kühlschrank: Anke Meyer im Impfzentrum des Landkreises in Lohne.  Foto: M. Niehues

Hätte gerne mehr Impfstoff gegen Covid-19 im Kühlschrank: Anke Meyer im Impfzentrum des Landkreises in Lohne.  Foto: M. Niehues

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Ganz gut, ich kann nicht meckern. Die ganze Familie ist bisher glücklicherweise gesund geblieben. Und ich bin froh, dass mein Mann und ich zu jenen gehören, die durch Corona keine Einbußen zu verzeichnen hatten. Ich freue mich, zum Team des Impfzentrums des Landkreises zu gehören und meinen Beitrag leisten zu können, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Normalerweise bin ich im Straßenverkehrsamt beschäftigt. Ich habe die Herausforderung, die Apotheke im Impfzentrum zu leiten, gerne angenommen. Mein Einsatz ist zunächst für ein halbes Jahr vorgesehen. Wir haben hier ein tolles Team und möchten lieber heute als morgen so viel Impfstoff bekommen, dass wir richtig loslegen können.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Normalerweise verbringen mein Mann und ich unseren Sommerurlaub immer in südlichen Ländern, um sonniges Wetter garantiert zu bekommen. Wegen Corona ging das im vergangenen Jahr nicht. Aber wir waren an der Nordsee und haben zudem in und um Hamburg tolle Radtouren unternommen. Trotz der Corona-Einschränkungen war das richtig schön.

Wenn Sie Königin von Deutschland wären: Was gehört als erstes abgeschafft?
Die Rundfunkgebühr gehört abgeschafft. Gerade erst sollte sie wieder erhöht werden. Dieses ständige Höherschrauben der GEZ-Gebühr gefällt mir nicht.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Im vergangenen Jahr wollten wir eigentlich meine Tochter in Kanada besuchen und dort eine Rundreise mit dem Wohnmobil machen – alles wegen Corona abgesagt. Ich hoffe, wir können das bald nachholen.

Was tun Sie am liebsten?
Ich reise gerne, unternehme gerne Kurztrips und Radtouren. Aber ich kann auch in Ruhe im Sessel sitzen und ein Buch lesen.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich bin ehrlich, verlässlich und pünktlich. Auf mich kann man sich verlassen. Vielleicht bin ich manchmal aber zu pingelig. Meine Familie behauptet, ich hätte einen Putztick und könnte diesbezüglich entspannter sein.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Quizsendungen, wie zum Beispiel „Wer wird Millionär“, außerdem Diskussionsrunden, Talkshows und Krimis.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ed Sheeran, Barbara Schöneberger und Günther Jauch kommen sehr bodenständig rüber. Ich würde herausfinden wollen, ob das wirklich so ist.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ein richtig schönes Grünkohlessen mit Freunden vermisse ich sehr. Das würde mir jetzt sehr gefallen!

Welches Thema in der OV hat Sie am meisten beschäftigt?
Natürlich alles rund um Corona. Sehr beschäftigt hat mich aber auch die US-Präsidentschaftswahl. Es ist unglaublich, wie Donald Trump die Situation jetzt zum Eskalieren gebracht hat. Der Typ geht gar nicht.


Zur Person

  • Anke Meyer ist 55 Jahre alt, ist verheiratet, wohnt in Vechta und hat zwei erwachsene Töchter.
  • Die pharmazeutisch technische Assistentin arbeitete 35 Jahre in einer Vechtaer Apotheke und wechselte vor zwei Jahren in das Straßenverkehrsamt des Landkreises. Für diesen leitet sie jetzt die Apotheke im Impfzentrum in Lohne.
  • In ihrer Freizeit engagiert sich Anke Meyer im Vechtaer Kolping und organisiert die Freitagsgruppe, die ihr wegen Corona zurzeit sehr fehlt.

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