Philipp Albrecht will für die CDU in den Bundestag
Der 24-jährige Dammer hat sich für die Kandidatur im Nachbar-Wahlkreis beworben. Es geht um die Nachfolge von Astrid Grotelüschen (Ahlhorn).
Giorgio Tzimurtas | 08.07.2020
Der 24-jährige Dammer hat sich für die Kandidatur im Nachbar-Wahlkreis beworben. Es geht um die Nachfolge von Astrid Grotelüschen (Ahlhorn).
Giorgio Tzimurtas | 08.07.2020
Will Verantwortung übernehmen: Philipp Albrecht. Foto: Tzimurtas
Nun ist es offiziell: Auch Philipp Albrecht aus Damme ist im Rennen um die CDU-Bundestagskandidatur im Wahlkreis 28 (Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land). "Meine Bewerbung liegt den drei CDU-Kreisverbänden des Wahlkreises vor", bestätigte der 24-jährige Albrecht am Mittwoch. Albrecht ist der zweite Bewerber um die Nachfolge des Mandats von Astrid Grotelüschen (Ahlhorn) - und zugleich der zweite Bewerber aus dem Landkreis Vechta. Am Montag hatte Philipp Hannöver (26) aus Vechta mitgeteilt, dass er für die CDU-Kandidatur im Wahlkreis 28 seinen Hut in den Ring geworfen hat. Albrecht ist laut einer Mitteilung von den Kreisverbänden der Jungen Union Wesermarsch und Oldenburg-Land am vergangenen Wochenende einstimmig für die CDU-Kandidatur zur Bundestagswahl 2021 nominiert worden. Albrecht ist Kreisgeschäftsführer der Kölner CDU und organisiert derzeit den Kommunalwahlkampf der Christdemokraten in der Domstadt. Außerdem ist Albrecht stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Vechta. Über seine Motivation, sich im Wahlkreis 28 auf die CDU-Bundestagskandidatur zu bewerben sagte der studierte Volkswirt: "Ich engagiere mich seit mehreren Jahren in der Politik. Wenn man etwas erreichen will, muss man auch Verantwortung übernehmen wollen." Er wolle der CDU insgesamt und in der Region zu neuem Schwung verhelfen. Daher sei er der Meinung, dass das für ihn mit dem Mandat am besten möglich sei. Es gehe ihm darum, die Ideen der jungen Generation einzubringen. Außerdem möchte er die CDU "auf den richtigen Weg bringen, um einen modernen Wahlkampf zu gestalten". Albrecht sagte: "In Deutschland stehen wir gut da, aber wir müssen sehr viel mutiger sein, wenn das in Zukunft so bleiben soll." Albrecht kündigte an, auf dem Parteitag der Vechtaer Kreis-CDU am 3. September nicht erneut für den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden zu kandidieren. Sollte er im November zum CDU-Bundestagskandidaten bestimmt werden, werde er seinen Wohnsitz im November in den Wahlkreis 28 legen, sagte Albrecht. Wer CDU-Bundestagskandidat im Wahlkreis 28 wird , soll per Urabstimmung am 13. November in Ganderkesee entschieden werden. Es soll noch eine dritte Bewerbung anstehen, und zwar von einer Person aus Oldenburg-Stadt. Astrid Grotelüschen (55), die zur Bundestagswahl 2021 nicht wieder antritt, hatte 2017 erneut das Direktmandat gewonnen - mit einem knappen Vorsprung vor der SPD-Kandidatin Susanne Mittag. Bereits 2013 lagen beide nur 0,5 Prozentpunkte auseinander. Mittag hat angekündigt, sich erneut um die SPD-Kandidatur für den Wahlkreis 28 zu bewerben."Ich engagiere mich seit mehreren Jahren in der Politik. Wenn man etwas erreichen will, muss man auch Verantwortung übernehmen wollen.“Philipp Albrecht, Bewerber um CDU-Bundestagskandidatur
Albrecht scheidet aus Vorstand der Vechtaer Kreis-CDU aus
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