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Mobile Impfteams: Auch bei Pflegekräften fürs Impfen werben

In Niedersachsen liegt die Impfquote bei den Pflegekräften bei über 80 Prozent. Nach Angaben der Landesregierung haben mittlerweile 81,3 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren eine Erstimpfung erhalten.

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Symbolfoto: dpa

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In der Debatte um eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wie Lehr- und Pflegekräfte setzt das Land Niedersachsen weiter auf Freiwilligkeit. Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab der Landesregierung zeigte sich zuversichtlich, Menschen ohne Impfung weiterhin durch Aufklärung und im persönlichen Kontakt überzeugen zu können. Die mobilen Impfteams, die ab Oktober in Alten- und Pflegeheimen mit Auffrischungsimpfungen starten, sollten deshalb auch bei den Pflegekräften nochmals fürs Impfen werben, sagte sie am Dienstag in Hannover.

In Niedersachsen liegt die Impfquote bei den Pflegekräften in den Krankenhäusern und der ambulanten Pflege nach Angaben der Landesregierung bei über 80 Prozent, in der stationären Pflege darunter. "Generell zu sagen, die Impfquote in der Pflege ist zu niedrig, trifft so nicht zu", sagte Schröder. Man müsse diese Gruppe differenziert betrachten. Bei den Lehrkräften und Erziehern seien die Quoten sehr hoch.

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hatte am Dienstag erneut eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen ins Gespräch gebracht. "Wenn viele Beschäftigte in Kitas, Schulen und Kliniken Impfungen weiter verweigern, sollte der Gesetzgeber ernsthaft über eine Impfpflicht in diesen sensiblen Bereichen nachdenken", sagte Fischbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag).

In Niedersachsen haben nach Angaben der Landesregierung mittlerweile 81,3 Prozent der Erwachsenen ab 18 Jahren eine Erstimpfung erhalten – 77,0 Prozent in dieser Gruppe seien vollständig geimpft. Bei den 12- bis 17-Jährigen gebe es einen enormen Zuspruch: Knapp die Hälfte dieser Altersgruppe sei bereits einfach geimpft (48,4 Prozent), 39,9 Prozent vollständig. Insgesamt liegt die Quote derzeit bei 70,5 Prozent (Erstimpfungen) beziehungsweise 66,4 Prozent (Zweitimpfungen). Die Impfbereitschaft im Land sei "grundsätzlich hoch", sagte Schröder.

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