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Landkreis Gifhorn verzichtet vorerst auf 15-Kilometer-Radius

Stattdessen plant der Kreis mit einer Inzidenzzahl am Montag von 259,9 eine Ausgangssperre und ein weitreichendes Kontaktverbot.

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Ausgangssperren statt Bewegungsradius: Der Kreis Gifhorn reagiert auf seine hohe Inzidenzzahl der vergangenen 7 Tage. Foto: dpa

Ausgangssperren statt Bewegungsradius: Der Kreis Gifhorn reagiert auf seine hohe Inzidenzzahl der vergangenen 7 Tage. Foto: dpa

Angesichts hoher Corona-Neuinfektionszahlen plant der Landkreis Gifhorn eine Ausgangssperre und ein weitreichendes Kontaktverbot. Ab Dienstagabend zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens und bis Ende Januar solle die Ausgangssperre gelten, sagte Landrat Andreas Ebel am Montag. Geprüft wird, Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts ab Freitag, spätestens aber vom kommenden Montag an zu verbieten. Dagegen verzichtet der Landkreis vorerst darauf, die Bewegungsfreiheit der Menschen auf einen Radius von 15 Kilometern rund um ihre Wohnadresse einzuschränken.

Der Landkreis ist niedersachsenweit am stärksten von der Infektionswelle betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg auf 259,5, die Zahl der Infektionsfälle insgesamt stieg um 7 auf 2698. Nach den neuen Regeln des verschärften Lockdowns könnte der Landkreis ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 die Bewegungsfreiheit der Menschen einschränken.

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