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Land plant Wechselunterricht und Kita-Öffnungen bis Inzidenz von 165

Möglichst alle Kinder sollen wieder Schulen und Kindertagesstätten besuchen können. Allerdings dürfen die Infektionszahlen nicht über der wichtigen Marke des Bundesinfektionsschutzgesetzes liegen.

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Will Kitas und Schulen wieder öffnen: Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister in Niedersachsen. Foto: dpa/Dittrich

Will Kitas und Schulen wieder öffnen: Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister in Niedersachsen. Foto: dpa/Dittrich

Niedersachsen verabschiedet sich von seinem strikten Corona-Kurs an Schulen und ermöglicht Wechselunterricht wieder für alle Schulen unterhalb einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165. Auch die Kindertagesstätten wechseln unterhalb dieser Inzidenz wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb, kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag in Hannover an.

Die Lockerungen greifen vom kommenden Montag (10. Mai) an. Niedersachsen setzt damit die erweiterten Möglichkeiten für den Schulunterricht um, die die Bundesregeln für Hotspots bereits ermöglichen. Die 165er-Marke setzt die Neufassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes.

Zudem gilt ab Montag, dass unabhängig von der Inzidenz für weitere Klassen Unterricht im „Szenario B" stattfinden kann – aber immer unter Bedingungen. Das gilt für die Schuljahrgänge 9. und 10., wenn an der Schule in diesen Jahrgängen im laufenden Schuljahr Abschlussprüfungen vorgesehen sind; für den Sekundarbereich II, soweit an der Schule in Lerngruppen dieser Schuljahrgänge im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind; für den Schuljahrgang 12; für den 4. Schuljahrgang; und für Förderschulen geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie die Förderschulen Sehen und Hören.

Wechselunterricht, das sogenannte Szenario B, bedeutet, dass eine Hälfte der Schüler in der Schule unterrichtet wird, während die andere Hälfte zu Hause lernt. Viele Schüler in Niedersachsen befinden sich inzwischen seit knapp fünf Monaten im reinen Distanzunterricht und haben ihre Schule seit Mitte Dezember nicht mehr besucht.

Kitas weiterhin mit Beschränkungen

In den Kitas soll ab einer Inzidenz von unter 165 der eingeschränkte Regelbetrieb gelten. Dann ist von einem "Kita-Szenario B" die Rede. Das heißt nach Angaben des Kultusministeriums: Alle Kinder, die in der jeweiligen Einrichtung einen Betreuungsplatz haben, können wieder zurück in Krippe, Kindergarten oder Hort. Es gelten Hygienevorschriften und feste Raumaufteilungen, gruppenübergreifende Angebote können nicht stattfinden. Kindertagespflegepersonen können in Regionen unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 einen Regelbetrieb unter Beachtung von Hygienevorschriften anbieten. In Regionen über der 165er-Marke gilt weiterhin die Notbetreuung.

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