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Karsten Hage bleibt Linderns Bürgermeister

Das beste aller Bürgermeister-Wahlergebnisse hat Karsten Hage in Lindern erzielt. Lediglich 13 Prozent haben gegen den amtierenden und künftigen Bürgermeister gestimmt.

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Freude über das Ergebnis von 87,94 Prozent: Bürgermeister Karsten Hage und seine Frau Sandra Sonntagabend auf der Wahlparty vor dem Rathaus. Foto: Kock

Freude über das Ergebnis von 87,94 Prozent: Bürgermeister Karsten Hage und seine Frau Sandra Sonntagabend auf der Wahlparty vor dem Rathaus. Foto: Kock

Mit dem besten aller Bürgermeister-Wahlergebnisse im Kreis Cloppenburg haben die Linderner ihren Amtsinhaber Karsten Hage im Amt bestätigt. In seiner 2. Wahl ohne Gegenkandidat erreichte er am Sonntag 87,04 Prozent. "Ich bin damit glücklich und zufrieden", erklärte er gleich nach dem Abschluss der Auszählungen im Gespräch mit OM Online. Er freue sich, weitere Jahre im Amt bleiben zu dürfen. Es sei schön, die Gemeinde weiter mit Rat und Verwaltung zu entwickeln.

Als wichtige Projekte in den kommenden Jahren sieht Hage die Sanierung der Schwimmhalle an und die Entwicklung des neuen Gewerbegebiets im Dreieck der Umgehung und der Lienerscher Straße. Es gebe bereits Gespräche mit Interessierten.

Die Stimmung auf dem Marktplatz, wo am Sonntag die Wahlparty gefeiert wurde, war gut. "Wir sind hier alle schon so etwas wie eine große Familie", sagte der 55-jährige Diplom-Verwaltungswirt, der zuvor allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in Diepholz gewesen war.

"Unsere Stärke ist, dass wir zusammenstehen."Karsten Hage, Bürgermeister Lindern

Er hatte bereits in den Wochen zuvor von "Wahlwerbung" gesprochen, wenn es um Termine oder Gespräche mit Bürgern ging, nicht von "Wahlkampf". Die erfolgreiche Arbeit wertete er auch als Teamleistung aller Beteiligten. Daher freue er sich an diesem Abend über viel Zuspruch von allen politischen Seiten.

"Unsere Stärke ist, dass wir zusammenstehen." Hage nannte hier als herausragendes Beispiel vor allem die Projekte der Dorferneuerung, die das Gesicht der Gemeinde in der Ortsmitte und auf den Ortsdurchgangsstraßen zum Positiven verändert hätten. Mit den beiden letzten Maßnahmen – die Sanierung des Schulhofs und der Ausbau der Vreeser Straße – werde die Dorferneuerung zu einer einzigen großen Erfolgsgeschichte für Lindern, prophezeite Hage.

Bei seiner ersten Wahl  hatte er 92 Prozent erreicht. Sonntag hatten 13 Prozent gegen ihn gestimmt. Das sei völlig normal, denn Rat und Verwaltung müssten auch mal unangenehme Entscheidungen treffen. 

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