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Inklusionsquote in Schulen auf über 65 Prozent gestiegen

Das Land Niedersachsen legt alle vier Jahre einen Bericht zur Inklusion an den Schulen vor. Die Quote ist im Vergleich zum Schuljahr 15/16 deutlich gestiegen.

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Symbolfoto: Julian Stratenschulte / dpa

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Die Inklusionsquote an Niedersachsens Schulen ist in den vergangenen Jahre gestiegen. Von insgesamt 53 313 Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf besuchten im vergangenen Schuljahr 18 276 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 11 Förderschulen - fast doppelt so viele (35 037) waren an anderen allgemeinbildenden Schulen, wie die Landesregierung am Dienstag in einem Bericht an den Landtag mitteilte. Die Inklusionsquote sei damit im Vergleich zum Schuljahr 2015/2016 von 58,5 auf 65,7 Prozent gestiegen. Inklusion gehöre in Niedersachsen mittlerweile zum Selbstverständnis jeder Schule.

Die Landesregierung überprüfte erstmals, wie sich die im März 2012 beschlossene schrittweise Einführung der inklusiven Schule für den Zeitraum 2013 bis 2019 auswirkte. Wegen des sich abzeichnenden zusätzlichen Bedarfs der Schulen an Förderschullehrkräften und sonderpädagogischem Personal habe die Landesregierung von Beginn an erhebliche Mittel für zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für Lehrkräfte bereitgestellt, hieß es in einer Mitteilung. Der Bericht zur inklusiven Schule wird künftig im Vier-Jahres-Rhythmus erstellt.

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