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Hermann Schröer tritt nicht erneut für den Stadtrat an

Die Entscheidung ist gefallen: Nach 30 Jahren als CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und 10 Jahren als stellvertretender Bürgermeister in Cloppenburg scheidet Hermann Schröer im Sommer aus.

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Hermann Schröer     Foto: Thomas Vorwerk

Hermann Schröer     Foto: Thomas Vorwerk

Der CDU-­Stadtverband Cloppenburg hat in Form einer Online-Konferenz mit allen bisher bekannten Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen im September mit den ersten Vorbereitungen des Wahlkampfes begonnen. Dabei wurde auch eine für die Christdemokraten bedeutende Entscheidung bekannt gegeben: Der langjährige CDU-Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Hermann Schröer wird mit Ende der aktuellen Wahlperiode aus dem Stadtrat ausscheiden und nicht wieder für ein neues Mandat im Rat kandidieren.

„Hermann Schröer prägte über Jahrzehnte die Arbeit der CDU-Stadtratsfraktion und war 30 Jahre dessen Vorsitzender, ebenfalls übte er zehn Jahre das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters aus. Im Namen des CDU-Stadtverbandes möchte ich Hermann Schröer herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Stadt Cloppenburg danken. "Hermann Schröer hat die Kommunalpolitik in Cloppenburg in einem hohen Maße geprägt“, würdigte Stadtverbandsvorsitzender Prof. Dr. Marco Beeken seinen Parteikollegen.

Schröer kandidiert erneut für den Kreistag

Schröer will sich jedoch auch über den September hinaus in den Dienst seiner Partei und der Kommunalpolitik stellen und seine Arbeit im Kreistag fortsetzen. „Wir freuen uns sehr, dass Hermann Schröer uns in der Kommunalpolitik erhalten bleibt und durch seine Kandidatur für den Kreistag seine langjährige Erfahrung und Kompetenz auch weiterhin in die Politik hier vor Ort einbringen wird“, so Beeken abschließend.

Weiter ging es bei der Video-Konferenz um die Aufstellung der Kandidaten. „Zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten Neidhard Varnhorn habe ich in den vergangenen Wochen viele digitale Gespräche mit potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten geführt“, berichtete Beeken. Hätten die Christdemokraten vor einigen Monaten noch „große Sorgen bezüglich der ­Kandidatenfindung“ gehabt, so könne man zum gegenwärtigen Zeitpunkt festhalten, dass sich diese als unbegründet erwiesen hätten.

Bisher haben sich laut Marco Beeken über 34 Personen bereit erklärt, auf den CDU-Listen für ein Mandat im Kreistag- beziehungsweise Stadtrat zu kandidieren.

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