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Dirk Lübbe ist neuer Ortsbürgermeister von Langförden

Der 13-köpfige Ortsrat von Langförden hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen und Dirk Lübbe zum Ortsbürgermeister gewählt. Sein Stellvertreter ist Rolf Wichmann.

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Führungsduo für Langförden (von links.): Vechtas Bürgermeister Kristian Kater, Ortsbürgermeister Dirk Lübbe (CDU) und Rolf Wichmann (CDU, stellvertretender Ortsbürgermeister). Foto: Heinzel

Führungsduo für Langförden (von links.): Vechtas Bürgermeister Kristian Kater, Ortsbürgermeister Dirk Lübbe (CDU) und Rolf Wichmann (CDU, stellvertretender Ortsbürgermeister). Foto: Heinzel

Dirk Lübbe (CDU) ist der neue Ortsbürgermeister von Langförden. Einstimmig  – wobei Lübbe selbst sich enthielt  – wählte ihn der Ortsrat. Zu Lübbes Stellvertreter wurde Rolf Wichmann bestimmt; auch er enthielt sich bei seiner Wahl. Die Personalien waren sicherlich die wichtigsten Entscheidungen in der konstituierenden Sitzung des Ortsrates Langförden.

Elf Ratsherren und zwei Frauen bilden das Gremium

Josef Kläne eröffnete in seiner Funktion als scheidender Ortsbürgermeister die erste Sitzung des neu gewählten Gremiums. Er beglückwünschte die gewählten Ratsmitglieder – es sind elf Herren und zwei Frauen. Zudem zollte Kläne seinen Respekt allen Kandidatinnen und Kandidaten, die angetreten, aber nicht gewählt worden waren. 

So setzt sich der Ortsrat zusammen

Vechtas Bürgermeister Kristian Kater dankte Josef Kläne und äußerte seine Freude darüber, dass der Ortsrat mit seinen 13 Mitgliedern wieder in voller Stärke tagen könne. Der alte Ortsrat hatte übrigens aus zwölf Mitgliedern bestanden. Die SPD gewann vor fünf Jahren 2 Sitze, aber mit Ex-Parteimitglied Jürgen Büssing stand damals nur ein Bewerber zur Verfügung, sodass ein Sitz unbesetzt blieb.

Die Fraktionen und Einzelvertreter: Die CDU-Fraktion besteht aus neun Mitgliedern. Ihr Vorsitzender ist Günter Nyhuis. Sein Stellvertreter ist Hendrik Wolking. Schriftführerin ist Andrea Faske. Die SPD hat 2 Mandate. Ihr Chef ist Rainer Höne. Daneben sind noch Jens Frye von der FDP und Volker Lampe von Wir für Vechta im Ortsrat vertreten.

Der Ortsrat Langförden: In dieser Amtsperiode hat er wieder 13 Mitglieder. Josef Kläne eröffnete  die erste Sitzung des Gremiums. Foto: Heinzel Der Ortsrat Langförden: In dieser Amtsperiode hat er wieder 13 Mitglieder. Josef Kläne eröffnete  die erste Sitzung des Gremiums. Foto: Heinzel 

Günter Nyhuis übernahm nach diesem Punkt als Ratsältester die Sitzungsleitung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende blickte auf den Wahlkampf zurück und sagte über den neuen Ortsrat: „Wir sind bunter geworden. Das finde ich sehr gut. Und wir sind weiblicher geworden“, stellte er fest. 

Wichtige Themen in den kommenden Jahren 

Günter Nyhuis zählte nach diesen einführenden Worten noch einige Punkte auf, die er für Langförden für wichtig hält: Es müssten dringend neue Gewerbe- und Wohngebiete erschlossen werden. Mit Blick auf die Bewerberzahlen auf jüngst erschlossene Flächen meinte er: „Das zeigt die Notwendigkeit, hier nicht nachzulassen.“

Die Dorferneuerung sei zur Hälfte geschafft. Nun gelte es, die zweite Hälfte umzusetzen – also von der Rembrandstraße bis hin zur B 69. Der Förderantrag sei gestellt. Eine Entscheidung falle Anfang 2022. Darüber hinaus seien die Verkehrssicherheit und der Schwerlastverkehr seit Jahren Themen in Langförden. Die Jugend- und Seniorenarbeit sowie die Inklusion seien ebenfalls zu  berücksichtigen. „Ich würde mich freuen, wenn wir für Langförden viel schaffen und gut zusammenarbeiten“, so Nyhuis.


Fakten:

  • Der Ortsrat in Langförden ist das politische Gremium, welches die Interessen der Ortschaft vertritt. Geregelt ist das im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) durch die Paragraphen 90 bis 96.
  • Dort heißt es in § 90: Gebietsteile einer Gemeinde, deren Einwohnerinnen und Einwohner eine engere Gemeinschaft bilden, können durch die Hauptsatzung zu Ortschaften bestimmt werden. Die Hauptsatzung legt zugleich fest, ob Ortsräte gewählt oder Ortsvorsteherinnen oder Ortsvorsteher bestellt werden."
  • Langförden war bis zu seiner Eingliederung nach Vechta eine eigenständige Gemeinde, bildet also eine engere Gemeinschaft. Seit diesem Ereignis im Jahr 1974 existiert der Ortsrat, dessen Mitglieder gewählt werden und aus deren Mitte ein Ortsbürgermeister bestimmt wird.
  • Der Ortsrat muss in allen Dingen, die Langförden betreffen, beteiligt und angehört werden. In dieser Funktion kann der Ortsrat Beschlussempfehlungen aussprechen. Eine endgültige Entscheidung fällt, je nach Zuständigkeit, der Verwaltungsausschuss oder der Stadtrat Vechta. „Die Interessen Langfördens werden so gehört und gewahrt“, sagt Herbert Fischer von der Stadt Vechta.

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