7-Tage-Inzidenz steigt bundesweit an
Das Robert-Koch-Institut registriert über 1.500 Neuinfektionen - vor einer Woche waren es noch unter 1000. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit bleibt konstant.
DPA | 14.07.2021
Das Robert-Koch-Institut registriert über 1.500 Neuinfektionen - vor einer Woche waren es noch unter 1000. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit bleibt konstant.
DPA | 14.07.2021

Symbolfoto: dpa
Seit mehr als einer Woche steigt die 7-Tage-Inzidenz jeden Tag an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 7,1 - am Vortag betrug der Wert 6,5, beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 1.548 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus den Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.50 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 985 Ansteckungen gelegen. Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 28 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 48 Tote gewesen. Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl lag nach RKI-Daten vom Dienstag bei 1,11 und befand sich damit seit mehr als einer Woche über dem Wert von 1. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Der R-Wert lag zuvor rund 2 Monate lang deutlich unter 1.7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,11
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