Winterdienst läuft trotz Warnstreik
Allerdings hat Eisregen in Niedersachsen und Bremen seit den frühen Morgenstunden zu zahlreichen Unfällen geführt.
DPA | 04.02.2026
Allerdings hat Eisregen in Niedersachsen und Bremen seit den frühen Morgenstunden zu zahlreichen Unfällen geführt.
DPA | 04.02.2026

Symbolfoto: dpa
Wegen des angekündigten Warnstreiks bei den landeseigenen Straßenmeistereien wird der Winterdienst auf den Landes- und Bundesstraßen heute in Niedersachsen von Fremdfirmen übernommen. Der vorab vereinbarte Notdienst funktioniere, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi auf Anfrage. „Das läuft gut, die Straßen sind auch recht gut geräumt.“ Teils seien die Straßenmeistereien zuvor am Dienstag noch extra unterwegs gewesen. Der Warnstreik sei in der Nacht zum Mittwoch wie geplant angelaufen, hieß es. Bislang gebe es keine Probleme beim Winterdienst, sagte auch ein Sprecher der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Es gelte die Notvereinbarung. Es müsse dennoch im ganzen Land mit Einschränkungen gerechnet werden. „Es findet weiterhin ein Winterdienst statt, aber ausgeführt durch Fremdunternehmen und nicht durch landeseigenes Personal“, sagte er. „Wir streuen trotzdem komplett durch, alle Routen, die wir sonst auch bedienen. Allerdings haben wir nur die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz, darum verzögert sich alles etwas. Es ist nur eingetreten, was bekannt war, dass es morgens glatt sein kann. Wer vorsichtig unterwegs war, ist gut von A nach B gekommen. Aus unserer Sicht ist alles entspannt.“ Frank Buchholz, Leiter Landesbehörde Aurich, sagte dieser Redaktion: „Wir streuen trotzdem komplett durch, alle Routen, die wir sonst auch bedienen. Allerdings haben wir nur die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz, darum verzögert sich alles etwas. Es ist nur eingetreten, was bekannt war, dass es morgens glatt sein kann. Wer vorsichtig unterwegs war, ist gut von A nach B gekommen. Aus unserer Sicht ist alles entspannt.“ Allerdings hat Eisregen in Niedersachsen und Bremen seit den frühen Morgenstunden zu zahlreichen Unfällen geführt. Die Polizei und die Landesbehörde appellierte angesichts der Witterungsbedingungen an Autofahrer, langsam zu fahren und großen Abstand zu anderen Fahrzeugen zu halten. Wegen des Warnstreiks sind auch Brücken und Tunnel am Mittwoch (4. Februar) und Donnerstag (5. Februar) noch für den Verkehr gesperrt. Betroffen sind aus der Region: Eisregen führt zu zahlreichen Unfällen
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