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Wetterdienst warnt vor stürmischen Tagen und Nächten

Der Wetterdienst hat die Gefahrenlage noch einmal höher eingestuft. Es bleibt bis Samstag stürmisch. Über Schulausfälle ist noch nicht entschieden worden (2. Update.)

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Symbolfoto: dpa

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Die Meteorologen sprechen von einer extremen Wetterlage, die sich gerade über Norddeutschland aus Richtung Westen kommend zusammenbraut. Schon im Laufe des Mittwoch soll der Wind an Stärke gewinnen - richtig ungemütlich wird es dann ab den Abendstunden. Im Anmarsch sind aktuell Orkantiefs, die Xandra, Ylenia und Zeynep getauft wurden. Den Anfang macht Xandra - mit im Vergleich noch eher moderaten Windböen am Mittwoch. Aber dann kommt Ylenia.

Der Deutsche Wetterdienst warnt seit Mittwochvormittag in einer amtlichen Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen. Die drohenden Windstärken sind dabei im Vergleich zur vorherigen Vorwarnung noch einmal höher eingestuft worden.  Aus südwestlicher und später westlicher Richtung weht der Wind ab etwa 22 Uhr in Stärken von 9 bis 11. In Schauernähe müsse mit Stärke 12 gerechnet werden. Das entspricht Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Begleitet wird der Sturm von Gewittern und Starkregen.

Anhalten soll diese Lage zunächst bis Donnerstagmorgen, wenn auch nur vorübergehend. Ab dem Vormittag soll der Sturm wieder an Kraft gewinnen. Ob der Schulunterricht am Donnerstagmorgen stattfinden wird, darüber sollen die Kreisverwaltungen entscheiden. Das teilt die Landesschulbehörde am Mittwochnachmittag mit. Eltern wird empfohlen, sich über die Internetseitseite der Verkehrsmanagementzentrale des Landes Niedersachsen zu informieren. Seriöse Informationsquellen zu etwaigen Schulausfällen sind außerdem die Internetseiten des Landkreises Cloppenburg und des Landkreises Vechta.

Wie Cloppenburgs Kreissprecher Frank Beumker auf Anfrage von OM-Online erklärt, werde die (Un)wetterlage fortlaufend bewertet. Außerdem stehe man mit den Nachbarlandkreisen in Austausch. "Grundsätzlich gilt, dass Eltern, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unter- richtsausfall angeordnet worden ist", erklärt Andrea Rosenberg vom Kultusministerium am Mittwoch.

Sturmtief Ylenia soll sich laut Prognosen der Meteorologen bis  Donnerstagabend abschwächen. Allerdings könnte das nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein. Denn schon ab Freitag könnte Sturmtief Zeynep folgen. Dann sind laut ersten Prognosen sogar Orkanböen mit bis zu 140 km/h möglich. Das Wettermodell lässt allerdings noch keine präzisen Vorhersagen zu.

Meteorologen und Rettungskräfte warnen davor, sich in Waldgebieten aufzuhalten. Es bestehe die Gefahr von herabstürzenden Ästen. Auf den Straßen bestehe die Gefahr von umstürzenden Bäumen. Gartenmöbel und Mülltonnen sollten auf den Grundstücken gesichert werden. Auch Baugerüste und Werbeschilder sollten vor dem Sturm geprüft werden.

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