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Wenn Wilhelm Südkamp König wäre, gäbe es Freibier auf der Westerheide

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen: Dieses Mal: der Pächter des Kolpinghauses in Vechta. Der 62-jährige Kult-Wirt plant ein jährliches Mockturtle-Essen im Gedenken an die Queen.

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Zwei Bier von einem Original: Wilhelm "Willi" Südkamp betreibt seit 13 Jahren die Gaststätte Kolpinghaus in Vechta. Foto: Berg

Zwei Bier von einem Original: Wilhelm "Willi" Südkamp betreibt seit 13 Jahren die Gaststätte Kolpinghaus in Vechta. Foto: Berg

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Sehr gut! Wir durften gerade erst die Hochzeit unserer ältesten Tochter Laura mit unserem Schwiegersohn Tassilo vorbereiten und freuen uns jetzt natürlich sehr mit dem jungen Brautpaar.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Im Juli waren meine Frau Silvia und ich 2 Wochen in Rottach-Egern am Tegernsee. Schöne Zeit, gutes Essen, gute Getränke, viel Wandern, viel Fahrradfahren.

Wenn Sie König/in von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Dass man auf dem Stoppelmarkt sein Bier bezahlen muss. Stattdessen: Freibier dort für alle! Dann hätten wir auf einen Schlag bestimmt mehr als eine Million Besucher auf der Westerheide.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Jedes Jahr, am 8. September, werden wir künftig zum Gedenken des Todestages der britischen Queen das „Oldenburger Münsterland Mockturtle-Essen“ im Kolpinghaus anbieten. Motto: „Queen M“.

Was tun Sie am liebsten?
Nichts! Noch lieber allerdings: Gar nichts.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich bin ein sehr direkter Mensch, der einstecken aber auch austeilen kann. Meine Kunden im Kolpinghaus müssen mich so nehmen, wie ich bin.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
„Nord bei Nordwest“ im Ersten, nachts um ein Uhr die Wiederholung. Erstmal gefällt mir, dass es dort keine Werbung gibt, aber gute Schauspieler. Und nach einem Arbeitstag im Kolpinghaus ist es die richtige Zeit, um abzuschalten.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Mit Jan und Libett! Ein Original trifft zwei Originale ...

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Grütze, Punkebrot, Apfelmus und Schwarzbrot.

Welches Thema in den lokalen Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Die Sportseiten in der OV, besonders die kompetente Berichterstattung über die „European Championships“ in München, die größte Sportveranstaltung seit den Olympischen Spielen 1972.


Zur Person:

  • Wilhelm Südkamp ist Vechtaer durch und durch.
  • Der 62-Jährige wurde in Vechta geboren, wuchs dort auf, lebt und arbeitet auch heute noch in der Kreisstadt.
  • Südkamp, der von allen „Willi“ genannt wird, ist seit 30 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Eines davon (Tochter Laura) hat am Freitag (9. September) geheiratet.
  • Ende der 1970er Jahre begann er, im elterlichen Imbissbetrieb an der Großen Straße zu arbeiten.
  • 1990 übernahm er den Betrieb und ist seitdem selbstständig im Gastronomiegewerbe tätig.
  • 2009 bot sich ihm die Chance, die Gaststätte Kolpinghaus an der Propstei in Vechta zu pachten.
  • Südkamp griff zu und führt das vor allem für seinen Mittagstisch bekannte Haus bis heute.

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