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Wenn es kleine Klagen gibt: Laut Plan beginnt Bau von Anschlussstelle Rieste Ende 2021

Nicht nur in Rieste sollen bald die Bagger rollen. Anfang 2022 soll auch der sechsstreifige A1-Ausbau im Bereich Neuenkirchen-Vörden starten.

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Bürocontainer stehen: Die Arbeitsgemeinschaft Bunte und Strabag hat im Gewerbegebiet Fehrenkamp Arbeitsplätze für 70 Beschäftigte bereitgestellt.  Foto: Lammert

Bürocontainer stehen: Die Arbeitsgemeinschaft Bunte und Strabag hat im Gewerbegebiet Fehrenkamp Arbeitsplätze für 70 Beschäftigte bereitgestellt.  Foto: Lammert

Der Bau der neuen Anschlussstelle Rieste im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn 1 zwischen Lohne/Dinklage und Bramsche beginnt zur Jahreswende 2021/22. Das teilte eine Sprecherin der Außenstelle Osnabrück der Niederlassung Westfalen der Gesellschaft „Die Autobahn GmbH des Bundes“mit. Die Niederlassung zeichnet für den Ausbau verantwortlich.

Die Sprecherin wies allerdings darauf hin, der Neubau sei ein eigenständiges Projekt und stehe daher nicht im direkten Zusammenhang mit dem A 1-Ausbau.

Ist alles geklärt, wird benötigtes Land gekauft

Und: Für die geplante Anschlussstelle laufe aktuell das erforderliche Planfeststellungsverfahren bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Autobahn Westfalen könne nicht abschätzen, ob der Planfeststellungsbeschluss noch beklagt werden wird.

Nach erreichtem Baurecht werde die Autobahn Westfalen umgehend den erforderlichen Grund erwerben und die Bauvergabe vorbereiten, damit das Projekt rasch umgesetzt werden kann.

Unterdessen haben die Unternehmen Bunte und Strabag mit den Vorbereitungen für das Projekt auch in Neuenkirchen-Vörden begonnen. Die Arbeitsgemeinschaft hat den Auftrag für den Ausbau des 29,4 Kilometer langen Abschnitts der auch als Hansalinie bezeichneten Autobahn erhalten.

Lagerplatz im Gewerbegebiet Fehrenkamp ist etwa 8 Hektar groß

Die Arbeitsgemeinschaft hat nach Angaben von Jürgen Rolfsen, Bauamtsleiter Neuenkirchen-Vördens, an der Straße Feldbrügge im Gewerbegebiet Fehrenkamp zwei Flächen für einen Zeitraum von 5 Jahren gepachtet. Die größere, etwa 8 Hektar messende, direkt an die Autobahn angrenzende soll zum Anliefern, Lagern und Mischen von Ausbaumaterial dienen. Zudem werden sich auf ihr eine Betonmischanlage sowie Brech- und Siebanlagen für die Aufbereitung des sogenannten Straßenaufbruchs befinden. 

Bürocontainer mit Arbeitsplätzen für rund 70 Mitarbeiter stehen auf einer zweiten Fläche in dem Gewerbegebiet. Wohncontainer für rund 80 Beschäftigte werden sich an der Wolfsburger Straße im Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsenpark befinden.

Die Arbeiten in Neuenkirchen-Vörden werden nach Angaben der Niederlassungssprecherin aber noch auf sich warten lassen. Sie sollen Anfang kommenden Jahres beginnen. Starten wird der Ausbau in Fahrtrichtung Osnabrück am Bereich Lohne/Dinklage, in der Mitte des Abschnittes und am Ende.

Mitte nächsten Jahres wird Autobahnbrücke abgerissen

Mitte kommenden Jahres soll zudem der Abriss der Autobahnbrücke in Hörsten beginnen. Zunächst entsteht ein sogenanntes Behelfsbauwerk, über das der Kraftfahrzeugverkehr in Richtung Bersenbrück beziehungsweise Vörden fließen soll.

Nach Fertigstellung dieser Brücke wird die vorhandene Brücke abgerissen. Die Fertigstellung des neuen Bauwerkes ist nach Worten der Niederlassungssprecherin für Ende 2023 geplant.

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