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Weitere Corona-Tests im Andreaswerk Vechta sind alle negativ

Die Lage in dem betroffenen Wohnheim habe sich etwas entspannt, heißt es. Über die Weihnachtstage waren mehrere Infektionen mit dem Coronavirus in der Einrichtung bekannt geworden.

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Foto: Chowanietz

Foto: Chowanietz

Nach dem Corona-Ausbruch in einem Wohnheim des Andreaswerkes in Vechta hat sich die Situation etwas entspannt. Den betroffenen Bewohnern und Mitarbeitern gehe es den Umständen entsprechend gut, berichtet Andreaswerk-Sprecherin Melanie Thiel de Gafenco auf Nachfrage von OM online. "Sie zeigen insgesamt nur milde Verläufe beziehungsweise vereinzelt kaum Symptome."

Über die Weihnachtstage waren in der Einrichtung mehrere Coronafälle bekannt geworden. Insgesamt hatten sich in dem Vechtaer Wohnheim 30 Bewohner sowie 21 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Ein Bewohner war in der Neujahrsnacht an den Folgen der Covid-19 Erkrankung im Krankenhaus verstorben.

Jetzt hat die Einrichtung eine gute Nachricht zu vermelden: Am Dienstag wurden im Zuge weiterer Tests bei 44 Mitarbeitern des Wohnheims sowie 8 Mitarbeitern anderer Bereiche ein PCR-Abstrich durchgeführt. Das Ergebnis sämtlicher Tests: negativ. Auch 32 Bewohner aus dem betroffenen Wohnheim wurden erneut getestet. Bei 5 bereits infizierten Personen konnte das Virus noch immer nachgewiesen werden.

Keine weiteren Bereiche von Virus befallen

"Es sind demnach keine Neuinfektionen hinzugekommen", erklärt Thiel de Gafenco. Andere Bereiche des Andreaswerks – etwa Kindergarten, Schule und Werkstatt –- seien bisher nicht von einem Virusausbruch betroffen. So wurden am Mittwoch vorsorglich bei 60 Mitarbeitern der Werkstatt Schnelltests durchgeführt. Auch hier waren sämtliche Ergebnisse negativ.

Die Situation im Wohnheim sei zugleich für alle Beteiligten eine große Herausforderung – auch in personeller Hinsicht, berichtet die Sprecherin. Dank der Unterstützung aus anderen Bereichen des Andreaswerkes, insbesondere im Rahmen der eigens für diesen Zweck ins Leben gerufenen "Freiwilligengruppe", konnte die Versorgung der Bewohner aber zu jeder Zeit gesichert werden.

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