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Weihnachtsmarkt in Vechta: Beschicker beugen sich der Weihnachtsruhe

Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt endet am kommenden Sonntag – und damit früher als geplant.  Vier Stände bleiben allerdings noch bis zum 24. Dezember geöffnet.

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Hot Dog, Bratwurst und Pommes auf die Hand: Während der Großteil der Stände am Sonntagabend schließt, bleibt der Imbiss von Gustav Meyer bis zum 24. Dezember geöffnet. Foto: Speckmann

Hot Dog, Bratwurst und Pommes auf die Hand: Während der Großteil der Stände am Sonntagabend schließt, bleibt der Imbiss von Gustav Meyer bis zum 24. Dezember geöffnet. Foto: Speckmann

Im Schulterschluss mit der Stadt Vechta haben die Beschicker des Weihnachtsmarktes in den vergangenen Tagen und Wochen alle Anstrengungen unternommen, um die Traditionsveranstaltung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen am Laufen zu halten. Doch nun müssen sich die Beteiligten der pandemiebedingten Entwicklung beugen. Im Zuge der landesweit angekündigten Weihnachtsruhe wird der zunächst bis zum 30. Dezember geplante Marktbetrieb vorzeitig eingestellt.

Im Rathaus hat am Montag ein Gespräch von Stadtverwaltung und Schaustellern stattgefunden, um die aktuelle Situation und die weitere Vorgehensweise zu erörtern. "Es herrschte Einigkeit, den Weihnachtsmarkt als Ganzes mit dem 19. Dezember zu beenden", teilte Pressesprecher Volker Kläne auf Anfrage mit. Der Wochenmarkt sei von der Einführung der Warnstufe 3 nicht betroffen.

Laut Verwaltung wird der Weihnachtsmarkt bis einschließlich kommenden Sonntag wie bisher weitergeführt. Karussells, Süßwarenstände und ein Imbiss haben täglich ab 11 Uhr geöffnet, die drei Ausschankbetriebe und zwei weitere Imbissstände von Donnerstag bis Sonntag, jeweils ab 14 Uhr. Auf diese eingeschränkten Zeiten hatten sich die Beschicker bereits vor einer Woche aufgrund der verschärften Regeln verständigt.

Stände dürfen ihr Essen nur für den Verkauf außer Haus anbieten

Es sei sehr schade, dass der Weihnachtsmarkt nicht unter normalen Bedingungen stattfinden konnte, erklärte Imbissbetreiber Gustav Meyer, zugleich Vorstandsmitglied des Vereins reisender Schausteller Vechta. Er zollte der Stadt dennoch ein großes Lob, dass sie die Veranstaltung durchgezogen habe, während Märkte in anderen Orten vorzeitig abgebrochen worden seien oder erst gar nicht stattgefunden hätten.

"Man muss den geimpften Besuchern weiter eine Möglichkeit geben, das weihnachtliche Angebot in Anspruch zu nehmen", so Meyer. Er wird seinen Imbiss auf dem Europaplatz im Rahmen einer Sondernutzung noch bis zum 24. Dezember betreiben. Dies gilt auch für zwei Süßwarenstände und einen Crêpes-Stand. Sie dürfen ihre Waren ebenfalls für den Verkauf außer Haus anbieten. Ein Verzehr vor Ort ist nicht gestattet.

"Wir alle hätten uns ein Weihnachtsfest ohne beschränkende Maßnahmen sehr gewünscht. Um der Corona-Lage möglichst schnell Herr zu werden und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sind offensichtlich noch härtere Eingriffe erforderlich", kommentiert Pressesprecher Kläne die landesweite Entscheidung. Die Stadt appelliere weiterhin an die Bürger, sich schnellstmöglich impfen und boostern zu lassen. "Nur mit ausreichendem Impffortschritt können wir derartige Beschränkungen künftig verhindern."

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