Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Weg frei für den 5-Millionen-Umbau

Im Januar 2022 soll die Ludgerischule in ihre neue Heimat neben der Realschule umziehen. Zwischen den Schulen entsteht eine neue, gemeinsam genutzte Mensa.

Artikel teilen:
Weg damit: Vom Mittelteil der Friesoyther Realschule hat der Bagger nur wenig übrig gelassen. Hier entsteht ein neuer Kopfbau mit einer großen Mensa für die Real- und die Ludgerischule, die sich das Gebäude an der Dr.-Niermann-Straße ab 2022 teilen.  Foto: Stix

Weg damit: Vom Mittelteil der Friesoyther Realschule hat der Bagger nur wenig übrig gelassen. Hier entsteht ein neuer Kopfbau mit einer großen Mensa für die Real- und die Ludgerischule, die sich das Gebäude an der Dr.-Niermann-Straße ab 2022 teilen.  Foto: Stix

Der Fahrradständer? Weg. Der Musiksaal? Weg. Die Pausenhalle? Weg. Vom Mittelteil der Friesoyther Realschule ist nicht mehr viel zu sehen. Die Abrissarbeiten an der Dr.-Niermann-Straße ebnen den Weg für einen Verbindungsbau zwischen den beiden Flügeln des Schulhauses.

In dem weitläufigen Komplex werden künftig die Realschule und die gesamte Ludgerischule, die dort bislang nur mit wenigen Klassen untergebracht ist, beheimatet sein. Der östliche Flügel ist dann ausschließlich der Grundschule vorbehalten, die dafür ihr bisheriges Domizil an der Barßeler Straße räumt. Die Realschule konzentriert sich auf den westlichen Gebäudeteil.

Im Erdgeschoss entsteht eine 280 Quadratmeter große Mensa

Den mittleren Trakt teilen sich die beiden Schulen: Im Erdgeschoss sind Klassenräume der Grundschule, oben lernen Realschüler. Im neu entstehenden Kopf des Mittelbaus sind im Erdgeschoss die von beiden Schulen gemeinsam genutzte, rund 280 Quadratmeter große Mensa sowie ein PC-Raum, Sanitätsräume und das Lehrerzimmer der Realschule untergebracht.

Bei den Planungen wurde darauf geachtet, dass die Schulen räumlich voneinander getrennt bleiben. So wird der Hauptzugang zur Grundschule über die Straße Großer Kamp West erfolgen. Der Haupteingang der Realschule bleibt dagegen an der Dr.-Niermann-Straße. Zudem verfügen beide Schulen über eigene Pausenhöfe und   -hallen.

"Im Bereich der Elektroinstallationen werden wir zum Beispiel wohl mehr machen müssen als angenommen."Heidrun Hamjediers, Erste Stadträtin

"Nach jetzigem Stand spricht nichts dagegen, dass wir wie geplant 2022 den Umzug abschließen können", sagt Friesoythes erste Stadträtin Heidrun Hamjediers. Allerdings könne bei Umbaumaßnahmen immer etwas Unvorhergesehenes anfallen.

Die reinen Baukosten belaufen sich auf knapp 5 Millionen Euro. Hinzu kommen Kosten für Sanierungsmaßnahmen im Bestandsgebäude, die derzeit aber noch nicht beziffert werden können. "Im Bereich der Elektroinstallationen werden wir zum Beispiel wohl mehr machen müssen als angenommen", sagt Hamjediers.

Über den Namen entscheidet der Stadtrat

Unklar ist noch, wie der Schulkomplex künftig heißen soll. Als Arbeitstitel für die Ausschreibung der Bauarbeiten hatte die Verwaltung den Begriff "Schulzentrum Friesoythe" verwendet. "Über den Namen einer Schule entscheidet der Stadtrat, der sich dabei sicherlich an den Wünschen der Schulleitungen und der Elternschaft orientieren wird", erläutert die erste Stadträtin.

"Ich könnte mir vorstellen, dass beide Schulen einen gemeinsamen Namen ablehnen, was für mich persönlich auch nachvollziehbar wäre", so Hamjediers. "Das werden wir dann aber zu gegebener Zeit - vielleicht im kommenden Jahr - nochmal mit den Schulleitungen und Elternvertretungen besprechen."

Das neue E-Paper ist da: Mit einem deutlich besseren Lesekomfort inkl. Vorlesefunktion, täglichen Rätseln und einer Audiothek. Ab sofort erhältlich unter mein.om-online.de oder im App-Store bzw. Google-Playstore.  

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Weg frei für den 5-Millionen-Umbau - OM online