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Was die Besucher des Quakenbrücker Pferderennens bei der Kutschenparade erwartet

Elf Akteure aus den drei Landkreisen des Hasetals präsentieren am 4. September im Hasetal-Stadion ihre Karossen. Seit 30 Jahren organisiert Heino Rüter das Event.

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Blumig: Stilvolle Eleganz ist Trumpf bei der Kutschenparade in Quakenbrück. Foto: Lüders

Blumig: Stilvolle Eleganz ist Trumpf bei der Kutschenparade in Quakenbrück. Foto: Lüders

Freunde nostalgischer Kutschen und edler Pferdegespanne können sich auf den traditionellen Kutschenkorso des Artländer Rennvereins am Sonntag (4. September) freuen. Der Korso ist Teil des Programms des Quakenbrücker Pferderennens. Das erste Rennen, ein Trabrennen, wird um 12.30 Uhr auf dem Gelände an der Dinklager Straße gestartet; die Kutschenparade ist nach dem 6. Rennen (Beginn: 14.40 Uhr) angesetzt.

Organisator des Korsos ist Heino Rüter. Er präsentiert seit 30 Jahren die Karossen der vergangenen 120 Jahre. Mittlerweile sind zwar viele frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmer altersbedingt ausgeschieden, Rüter gelingt es jedoch immer Nachwuchs für das Event zu gewinnen. Auch in diesem Jahr sind also mehrere Newcomer mit von der Partie.

Elf historische Gespanne aus den drei Landkreisen des Hasetals kommen nach Quakenbrück: Dazu gehört unter anderem Ludger Richter aus Essen-Herberge, Otto Vahrmann aus Essen wird einen Landauer von 1900 mit seinen vierspännigen Alt-Oldenburger-Pferden vorführen. Seit 30 Jahren beteiligt sich der 81-jährige Hubert Trenkamp aus Steinfeld mit seiner Hochzeitskutsche und zwei Schimmeln. Der Quakenbrücker Karl-Heinz Brengelmann wird mit seinem Haflinger Lucky vor der Artländer Chaise seine Abschiedsvorstellung geben.

Essener Jagdhornbläser begleiten das Schauspiel musikalisch

Erstmalig vertreten ist dagegen der 15-jährige Michael Krömberg aus Wallenhorst mit seiner Victoria-Kutsche und dem zweispännigen Rheinisch-deutschem Kaltblut. Sechs Friesen traben vor einer Vis-Vis-Kutsche, welche von Marin Brümmer aus Haselünne gefahren wird. Manfred Heimbrock aus Löningen-Benstrup kommt mit zwei Landauer-Wagen, zwei Alt-Oldenburger-Pferden und zwei Füchsen – ein doppeltes Highlight für alle Kutschenfans.

Das Schauspiel wird umrahmt von den Essener Jagdhornbläsern unter der Regie von Heiner Hoppe. 

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