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Warum es bei Neuenkirchen-Vörden eine Autobahnkapelle gibt

Seit mehr als 50 Jahren gibt es eine Kapelle auf dem Gelände der Rastanlage Dammer Berge. Dieser Jahrestag soll nun mit einem Gottesdienst gefeiert werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei ein Buch.

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Heilige Messe: Bischof Dr. Felix Genn holt am Samstag mit Gläubigen den Gottesdienst aus Anlass der 50. Wiederkehr des Weihetages der Autobahnkapelle nach. Foto: Lammert

Heilige Messe: Bischof Dr. Felix Genn holt am Samstag mit Gläubigen den Gottesdienst aus Anlass der 50. Wiederkehr des Weihetages der Autobahnkapelle nach. Foto: Lammert

Eigentlich wollte Münsters Bischof Dr. Felix Genn bereits 2020 bei der Autobahnkapelle am Gelände der Rastanlage Dammer Berge einen Gottesdienst aus Anlass der Weihe des kleinen Gotteshauses am 14. Juni 1970 feiern. Doch wegen der Corona-Pandemie entfiel das Vorhaben.

Nun holt der Bischof den festlichen Gottesdienst am Samstag (11. Juni) um 18 Uhr nach. Im Rahmen der Heiligen Messe ist nach Worten des bei der katholischen Pfarrgemeinde St. Viktor für die Autobahnkapelle zuständigen Pastoralreferenten Florian Rolfes die Übergabe eines Gedächtnisbuches für Verkehrsopfer geplant. In ihm können die Bürger die Namen von Menschen eintragen, die im Straßenverkehr tödlich verunglückt sind. Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit zu Gesprächen.

Bau des Brückenrestaurants führte zum Bau der Kapelle

Unterdessen haben Josef und Else Rechtien, die sich seit 10 Jahren um die Kapelle kümmern und sie instand halten, den Raum bereits auf Hochglanz geputzt. Den Blumenschmuck haben sie auch schon bestellt, wollten allerdings noch nicht verraten, wie er aussieht. "Das soll eine Überraschung werden", sagte Josef Rechtien.

Zwar war die Autobahnkapelle, an deren Erstellung Josef Rechtien als Maurer beteiligt war, schon ab dem 3. Oktober 1969 öffentlich zugänglich, aber die Einweihung nahmen der damalige Offizial Heinrich Grafenhorst vom Bischöflich Münsterschen Offizialat Vechta sowie Dr. Hans-Heinrich Harms, Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg, erst am 14. Juni 1970 vor. Den Anstoß zum Bau der Kapelle auf einem Grundstück, das der Landwirt Ewald Kronlage bereitgestellt hatte, gab seinerzeit Max Graf von Merveld im Rahmen des Baus des Brückenrestaurants.

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