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Vechtas Kinderklinik ist bereit für die Patienten

Rund 10,3 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Die Fläche, auf der behandelt werden kann, ist größer geworden - um fast 800 Quadratmeter.

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So sehen die neuen Zimmer aus: Sie sind größer, haben ein Badezimmer und eine Schlafmöglichkeit für die Eltern. Foto: Heinzel

So sehen die neuen Zimmer aus: Sie sind größer, haben ein Badezimmer und eine Schlafmöglichkeit für die Eltern. Foto: Heinzel

Fast zwei Jahre haben die Umbauarbeiten gedauert. In den kommenden Tagen wird die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Vechtaer St. Marienhospitals nun wieder bezogen - sie ist saniert, erweitert und modernisiert.

Chefärzte angetan von neuem Arbeitsumfeld

Die geschäftsführenden Chefärzte Dr. Oliver Schumacher und Dr. Christian Denne zeigen sich sehr angetan von ihrem neuen Arbeitsumfeld: „Wir haben eine moderne Kinderklinik mit einem hellen, freundlichen und großzügigen Ambiente, in der sich unsere kleinen Patienten mit ihren Eltern wohlfühlen können.“

Ein paar Tage dauere es natürlich, bis sich der Alltag auf der Neonatologie und der Kinderstation eingespielt habe, aber dann werde alles prima funktionieren, glaubt Aloys Muhle, der Geschäftsführer des Vechtaer Hospitals.

Dr. Christian Denne (von links), Ulrich Pelster,  Aloys Muhle und Christian Heitmann (Pflegedienstleiter) beim Rundgang. Foto: HeinzelDr. Christian Denne (von links), Ulrich Pelster,  Aloys Muhle und Christian Heitmann (Pflegedienstleiter) beim Rundgang. Foto: Heinzel

Neben der Neonatologie bietet das Haus „ein großes Spektrum an medizinischen Spezialisierungen in der Kinder- und Jugendmedizin wie Kardiologie und Nephrologie, Gastroenterologie, Endokrinologie und Diabetologie, Pneumologie, Allergologie sowie eine Impfstelle für Auslandreisende an“, fährt der Klinikmanager fort.

Etwa zwei Jahre dauerte die vom Braunschweiger Architektenbüro t+p geplante bauliche Veränderung. Während der Bautätigkeit war die Kinderklinik verteilt auf die Häuser 3 bis 5a. Das Bauvolumen betrug 10,3 Millionen Euro. Die Fläche wuchs von 1.177 auf 1.933 Quadratmeter, also um fast 800 Quadratmeter.

Alle Zimmer sind nun größer

Die Planbettenzahl blieb bei 52, aber die Zahl der Zimmer stieg von 24 auf 34. Sie alle wurden vergrößert und verfügen nun über ein Badezimmer sowie integrierte Schlafmöglichkeiten für die Eltern. „Dadurch werden wir den steigenden Patientenzahlen und dem Wunsch der Eltern gerecht, ihre Kinder während des stationären Aufenthaltes zu begleiten“, erläutert Aloys Muhle.

Jedes Zimmer ist durch ein Tiermotiv gekennzeichnet. Foto: HeinzelJedes Zimmer ist durch ein Tiermotiv gekennzeichnet. Foto: Heinzel

Die Räume sind immer mit einem Tiermotiv gekennzeichnet. Zudem sind die Patientenräume mit Fernseher, W-Lan und einer kleinen Spielecke ausgestattet. Die Hälfte davon verfügt über eine Schleuse.

„Nach mehr als 30 Jahren entsprach die bisherige Kinderklinik nicht mehr den zeitgemäßen Standards und Ansprüchen.“Aloys Muhle, Geschäftsführer der Vechtaer Klinik

1982 war die alte Kinderklinik gebaut worden. Notwendig wurde die Baumaßnahme nun, da das Gebäude seit dem Bezug nicht mehr grundlegend verändert wurde. „Nach mehr als 30 Jahren entsprach die bisherige Kinderklinik nicht mehr den zeitgemäßen Standards und Ansprüchen“, erklärte Aloys Muhle.

Die Vechtaer Klinik betreut mit ihren 110 Mitarbeitern pro Jahr etwa 9.000 ambulante Fälle und 3.300 Patienten. Dazu zählen knapp 50 Frühgeborene unter 1.500 Gramm, die jährlich in der Neonatologie betreut werden. „Es ist uns wichtig, an den Standorten in Vechta und in Lohne ein hohes medizinisches Versorgungsniveau zu bieten, trotz der laufenden Planungen für ein Zentralklinikum“, betont Ulrich Pelster, Vorstandsvorsitzender der Schwester-Euthymia-Stiftung.

Alles wird gut: Die Wandmotive sollen gute Laune machen. Foto: HeinzelAlles wird gut: Die Wandmotive sollen gute Laune machen. Foto: Heinzel

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