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Umzug der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule ist beschlossene Sache

Die Bauarbeiten in den beiden Grundschulen in Vechta sollen in den Sommerferien starten. Die Elternratsvorsitzenden teilen die Kritik an den Plänen nicht.

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Kein Zutritt: Die Pforten der Martin-Luther-Schule und der benachbarten Alexanderschule werden zum neuen Schuljahr geschlossen. Während der Bauarbeiten wird der Unterricht an andere Standorte verlagert. Foto: Speckmann

Kein Zutritt: Die Pforten der Martin-Luther-Schule und der benachbarten Alexanderschule werden zum neuen Schuljahr geschlossen. Während der Bauarbeiten wird der Unterricht an andere Standorte verlagert. Foto: Speckmann

Aus der Elternschaft hat es zum Teil energische Proteste gegeben, an der Entscheidung der Stadtverwaltung ändert der Widerstand aber nichts. Die Lehrer und Kinder der Martin-Luther-Schule und der Alexanderschule werden zu Beginn des neuen Schuljahres umziehen. Wegen der umfangreichen Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten findet der Unterricht vorübergehend an anderer Stelle statt.

Ihre Entscheidung hat die Verwaltungsspitze der Stadt Vechta jetzt in einem Elternbrief bekannt gegeben. Laut Bürgermeister Kristian Kater (SPD) stellt ein Umzug die "beste Alternative" dar. Am Standort der Liobaschule und des D-Traktes der Geschwister-Scholl-Oberschule stünden gute Lernbedingungen zur Verfügung. Ohne die Verlagerung hätte der Unterricht teilweise in Containern stattfinden müssen.

"Uns war es von Beginn an wichtig, den Schulalltag in dieser ohnehin schwierigen und bislang einzigartigen Situation nicht noch weiter zu belasten."Bürgermeister Kristian Kater (SPD)

"Uns war es von Beginn an wichtig, den Schulalltag in dieser ohnehin schwierigen und bislang einzigartigen Situation nicht noch weiter zu belasten. Das war ein wichtiges Kriterium", erklärt Kater. Die Verwaltung favorisiere die Lösung, zumal sich die Stadt in der guten Position befinde, genügend Räumlichkeiten an einem anderen Standort in relativ kurzer Entfernung zur Verfügung zu haben.

Vor der Entscheidung hatten die Elternratsvorsitzenden die Möglichkeit bekommen, die Ausweichstandorte  zu besichtigen. Der Verwaltungsausschuss hat nach dem Termin grünes Licht für die Baumaßnahmen in den beiden Grundschulen gegeben, so dass nun mit der Auftragsvergabe begonnen werden kann. Die Bauarbeiten sollen in den Sommerferien starten und voraussichtlich im Winter 2022/2023 abgeschlossen werden.

Kollegien steigen in die Detailplanung ein

Die Kollegien beider Schulen würden in die Detailplanung für den Umzug einsteigen, so der Bürgermeister. Ein wichtiger Punkt werde die gemeinsame Vorbereitung mit den Kindern sein. Die Lehrkräfte hätten bereits einige gute Ideen eingebracht, die nun sukzessiv umgesetzt werden könnten. Der Umzug selbst werde anschließend von der Stadt Vechta beziehungsweise von beauftragten Unternehmen durchgeführt.

Die Martin-Luther-Schule steht komplett hinter den Umzugsplänen, wie Elternratsvorsitzende Denise Bilinski unlängst erklärte. Ein gemischtes Meinungsbild gibt es hingegen in der Alexanderschule. Deren Elternratsvorsitzende Marion kl. Arkenau und ihr Stellvertreter Jörg Schulte-Pelkum teilen in einem Schreiben mit, dass sie nach dem Besichtigungstermin "einen guten Gesamteindruck" vom Gelände und den Räumlichkeiten gewonnen hätten.

"Wir können die Überlegung der Stadt Vechta nachvollziehen, dass ein Umzug der beiden Schulen in die besichtigten Räumlichkeiten die beste Alternative darstellt, um die Zeit der Umbaumaßnahmen an der Martin-Luther-Schule und Alexanderschule zu überbrücken. Dort werden die Kinder wesentlich bessere Lernbedingungen vorfinden als auf einer langwierigen Baustelle", sagt kl. Arkenau.

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