Umgebautes Gebäude wird Dammer Kirchplatz aufwerten
Das Lob haben Ralph Nyhuis und Anne Riesenbeck gerne gehört. Mitglieder des Planungsausschusses zeigten sich angetan, wie sie ihr Wohn- und Geschäftshaus neben dem "Brandenburger Tor" umbauen wollen.
Die Umbaupläne für das Wohn- und Geschäftshaus Donaustraße 19 gefielen den Planungsausschussmitgliedern. Entwurf: Fangmann
Viel Lob aus der Dammer Politik für den von Ralph Nyhuis und Anne Riesenbeck geplanten Umbau des Wohn- und Geschäftshauses Donaustraße 19: In der jüngsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses begrüßten die Mitglieder einhellig das Vorhaben, das die Planungsamtsleiterin Kerstin Biestmann vorstellte.
Vorgesehen ist nach der Planung des Architektenbüros Helmes und Schwerter in Lohne, dieses direkt am Brandenburger Tor – so taufen die Dammer den Durchgang – gelegene Gebäude zu erweitern. In Anlehnung an den Neubau auf der anderen Seite des Tores, das nach einer fast 2-jährigen Sperrung seit Freitag wieder durchfahren werden kann, wollen der Bauherr und die Bauherrin ein zweites Obergeschoss und ein Dachgeschoss mit einer Terrasse errichten.
Im ersten Obergeschoss entstehen zwei Wohnungen
Im ersten Obergeschoss sollen zwei Wohnungen entstehen. Im Erdgeschoss, in dem derzeit der Finanz- und Versicherungsmakler Rolf Krämer sein Büro hat, soll es nach Worten Ralph Nyhuis auch in Zukunft bei einer gewerblichen Nutzung bleiben. Allerdings sind größere Umbauten vorgesehen, da nach der Planung im Erdgeschoss eine Garage mit zwei Einstellplätzen für Autos vorgesehen ist.
Wie Kerstin Biestmann mitteilte, wäre das Gebäude nach dem Umbau rund 40 Zentimeter höher als das Nachbarhaus. Das falle aber nicht weiter ins Gewicht und sei vertretbar. Aus Sicht der Verwaltung werde das Gebäude den Kirchplatz nach dem Umbau aufwerten.
Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Werner Sandscheper (CDU) bezeichnete das Vorhaben als „klasse“. Es sei eine sehr gute Sache, wenn junge Dammer in Gebäude investieren. Stephan Möller von der FDP erklärte: „Das wird ein schönes Objekt werden.“
"Brandenburger Tor" wieder für die Bauarbeiten wieder gesperrt werden müssen
Der Ausschuss empfahl dem letztlich zuständigen Verwaltungsausschuss, das städtebauliche Einvernehmen zu erteilen, wenn Ralph Nyhuis und Anne Riesenbeck am Ende auch tatsächlich an den vorgestellten Plänen festhalten.
Wenn die Arbeiten starten, wird das Brandenburger Tor allerdings für die Durchfahrt wieder gesperrt. Jedoch ist der Baubeginn nach Worten Ralph Nyhuis' noch offen. Wahrscheinlich werde es erst 2022 so weit sein. Denn im Winter sei es nicht ratsam, das Dach eines Gebäudes zu entfernen.
Seit Freitag wieder geöffnet: Die Sperrung des von den Dammern "Brandenburger Tor" getauften Durchgangs ist nach fast 2 Jahren aufgehoben. Foto: Lammert
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