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Über 1000 Schüler und ihre Lehrer setzen ein Zeichen für den Frieden

Das gesamte Albertus-Magnus-Gymnasium kam am Donnerstagvormittag bei der Friesoyther Friedensglocke zusammen, um für Frieden und die Grundwerte in Europa einzutreten.

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Mehr als 1000 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des AMG trotzten dem schlechten Wetter, um gegen den Ukraine-Krieg und für Frieden in aller Welt Stellung zu beziehen. Foto: Stix 

Mehr als 1000 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des AMG trotzten dem schlechten Wetter, um gegen den Ukraine-Krieg und für Frieden in aller Welt Stellung zu beziehen. Foto: Stix 

Schönwetterdemonstranten sind die Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) nicht: Bei Kälte, Schnee und Regen zogen sie am Donnerstagvormittag in einem Friedensmarsch von ihrer Schule zur Friedensglocke im Friesoyther Stadtpark. Auf den Weg gebracht wurde das Projekt von der Schülervertretung, gekommen waren mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium des AMG. 

"Die Schülerinnen und Schüler hatten den Wunsch, etwas zum Ukraine-Krieg zu machen, und die Lehrer haben das auch so gesehen", erläutert Schülersprecherin Anna Eilers. "Vor rund 2 Wochen haben wir uns dann für den gemeinsamen Gang zur Friedensglocke entschlossen." Parallel dazu läuft noch bis etwa 14 Tage nach Ostern ein Spendenaufruf, mit dem Geld für das Ukraine-Projekt der Caritas und der Diakonie gesammelt wird.

Ein Zeichen für den Frieden: Schülersprecherin Anna Eilers erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass vor allem die Zivilbevölkerung in der Ukraine unter dem Krieg zu leiden habe. Foto: StixEin Zeichen für den Frieden: Schülersprecherin Anna Eilers erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass vor allem die Zivilbevölkerung in der Ukraine unter dem Krieg zu leiden habe. Foto: Stix

Eilers betonte in einer kurzen Ansprache an der Friedensglocke, dass die Schülervertretung es als ihre Pflicht ansehe, "ein Zeichen für den Frieden und somit für unsere Grundwerte in Europa zu setzen". Der Angriffskrieg sei weder nachvollziehbar, noch zu rechtfertigen. "Etwas, von dem wir dachten, dass es uns nie betreffen könnte, geschieht nun quasi direkt vor unserer Haustür", sagte sie. Leidtragende seien vor allem die Zivilbevölkerung in der Ukraine, aber auch in Russland. "Deshalb stehen wir heute hier vor der Friedensglocke, die uns als Mahnmal daran erinnern soll, wie wichtig Frieden ist."

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