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Tagespflege bezieht lichtdurchflutete Räume

Bernhard Wessel und das Pflegezentrum E & M haben einen Vertrag über 10 Jahre für die Nutzung des Gebäudes in Vörden abgeschlossen. Der Betrieb soll Anfang 2021 starten.

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Schlussspurt hat begonnen: Über den Stand der Arbeiten in der neuen Tagespflege informierte (von links) Bernhard Wessel seine Gäste Stefan von Lehmden, Werner Westerkamp, Andrea Kuhlmann und Kristin Lampe. Foto: Lammert

Schlussspurt hat begonnen: Über den Stand der Arbeiten in der neuen Tagespflege informierte (von links) Bernhard Wessel seine Gäste Stefan von Lehmden, Werner Westerkamp, Andrea Kuhlmann und Kristin Lampe. Foto: Lammert

Nichts erinnert mehr an das marode Bild, das die Scheune an der Straße In den Kämpen noch zum Jahresbeginn abgab. Innerhalb der vergangenen Monate ist durch den Umbau ein schmuckes, modernes Gebäude entstanden. Nur die Außenmauern sind nach Worten des Bauherrn Bernhard Wessel stehengeblieben. Innen ist alles, einschließlich des Ständerwerks, nach Plänen des Ingenieurbüros Rechtien neu entstanden.

Anfang kommenden Jahres möchte das Dammer Pflegezentrum E & M seine neue Tagespflege in den Räumen eröffnen. Die anteiligen Gesellschafter des Pflegezentrums sind die Stiftung Maria-Rast und die Sozialstation St. Elisabeth.

Stand der Arbeiten kann sich sehen lassen

Bei einem Ortstermin informierten sich die beiden Geschäftsführer Werner Westerkamp und Stefan von Lehmden zusammen mit Andrea Kuhlmann und Kristin Lampe, die die Tagespflege zunächst leiten werden, über den Stand der Dinge.

Der kann sich sehen lassen. Die Küchenzeile ist inzwischen eingebaut, die Innenarbeiten sind sehr weit fortgeschritten. Selbst der Glasfaseranschluss ist schon verlegt. Die Fußbodenheizung sorgt schon für muckelige Wärme. Noch müssen Lampen installiert, eine Treppe und die Türrahmen eingebaut werden. Die Arbeiten an den Außenanlagen mit der Außenterrasse, den Grünflächen und dem Parkplatz laufen auf Hochtouren.

Ist alles abgeschlossen und sind die Möbel geliefert, soll die Tagespflege mit 12 Plätzen und 10 Mitarbeiterinnen auf einer Fläche von rund 225 Quadratmetern eröffnen. Langfristig ist nach Worten Werner Westerkamps eine Erhöhung um 6 Plätze geplant.

Im hellen, lichtdurchfluteten Gebäude mit den Fensterrahmen aus Eichenholz befinden sich im Erdgeschoss ein großzügig bemessener Aufenthaltsraum mit der Küchenzeile, 2 Ruheräume, behindertengerechte Sanitärräume sowie Abstellräume. Im Obergeschoss sind die Büro- und Personalräume untergebracht.

"Die Scheune sollte vom Baustil her erhalten bleiben. Das ist gut gelungen."

Bernhard Wessel, Investor

"Die Scheune sollte vom Baustil her erhalten bleiben. Das ist gut gelungen", sagte Bernhard Wessel, der überwiegend Firmen aus Neuenkirchen-Vörden mit den Arbeiten beauftragt hat. Dass die Scheune zu einem Gebäude für eine Tagespflege werden sollte, war dem Astruper schon früh klar: "In Vörden fehlte eine Tagespflege."

Das Pflegezentrum sei sein erster Ansprechpartner gewesen, betonte Bernhard Wessel. Nach einigen Verhandlungsrunden kamen beide Seiten überein zu kooperieren. Der Vertrag läuft über zunächst 10 Jahre. Eine Verlängerung ist möglich.

Doch nun muss das Projekt erstmal anlaufen. Interessenten für Plätze gebe es bereits, erklärte Andrea Kuhlmann. Und Werner Westerkamp wies darauf hin, dass um Weihnachten herum die Öffentlichkeit die neuen Räume besichtigen kann.

  • Info: Anmeldungen für Plätze nehmen Andrea Kuhlmann und Kristin Lampe, Telefon 05491/96700, entgegen.

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