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SV Holdorf setzt auf tschechischen Kunstrasen

Experten aus Bielefeld verlegen den künstlichen Bodenbelag und sollen in der nächsten Woche fertig sein. Der neue Naturrasenplatz dagegen wird erst im Frühjahr kommenden Jahres voll nutzbar sein.

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Ausrollen und die Nähte auf der letzten Schicht eines Gummi-Splitt-Gemisches verkleben: Vorarbeiter Sascha Schmunk (rechts) beim Verlegen des Kunstrasens. Foto: Vollmer

Ausrollen und die Nähte auf der letzten Schicht eines Gummi-Splitt-Gemisches verkleben: Vorarbeiter Sascha Schmunk (rechts) beim Verlegen des Kunstrasens. Foto: Vollmer

Es geht voran auf den Trainingsplätzen des SV Holdorf: "Die Neuerrichtung eines Rasenspielfeldes und eines daneben liegenden Kunstrasenplatzes nimmt Formen an", zeigt sich der 2. Vorsitzende Manfred Pohlmann zuversichtlich, dass zur neuen Saison das vorübergehende Training der Fußballabteilung im Stadion der Vergangenheit angehört.

Kürzlich haben Mitarbeiter des Bielefelder Unternehmens Heiler, dem Spezialisten für Sportplatzbau, damit begonnen, den Kunstrasen auf dem Trainings- und Spielgelände an der Heerstraße/Große Eschstraße neben der Schwimmhalle zu verlegen. Nach Auskunft des Vorarbeiters Sascha Schmunk gibt es auf dem 90 mal 59 Meter umfassenden Spielfeld noch viel zu tun.

Der in Tschechien hergestellte grüne Bodenbelag, auf einem strapazierfähigen Gummi-Splitt-Gemisch ausgerollt und aufgebracht, bekommt bis dahin seine Spielfeldlinien. Diese werden penibel mit der Hand aus dem Bodenbelag ausgeschnitten und ebenso passgenau mit weißem Kunstrasen wieder geschlossen. Zudem erhält der Platz seine Fußballtore und eine schützende Sandschicht. Spätestens Ende der kommenden Woche sollen alle Arbeiten erledigt und der Kunstrasenplatz bespielbar sein.

Firma rückt mit jeder Menge schwerer Maschinen an

Seit Ende April bereitete eine Mitarbeiterkolonne das gesamte Areal vor. Mit schwerem Maschinenpark – mit Baggern und Raupen – wurden beide Spielfelder 40 Zentimeter tief vom Mutterboden befreit. "Eine Notwendigkeit, da dieser Platz vor etwa 30 Jahren vom Verein in Eigenregie angelegt wurde und aufgebraucht war", wie der Vorsitzende, Ludger Hülsmann, berichtet.

Durch die jahrzehntelange intensive Nutzung hatte sich der Boden dermaßen verdichtet, dass bei Regen das Wasser nicht mehr versickern konnte. Nach dem Bodenaushub wurden mit einer lasergesteuerten Raupe beziehungsweise mit einem Spezialfertiger Drainage- und Rasentragschichten gleichmäßig aufgebracht. Erwartet wird, dass der Naturrasenplatz zum Frühjahr 2022 vollumfänglich nutzbar sein wird.

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