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Stromausfall in der Gemeinde Emstek – 3000 Haushalte betroffen

Gegen 16 Uhr gingen am Mittwoch in vielen Häusern die Lichter aus. Teilweise war der Strom nur kurz weg, in anderen Teilen der Gemeinde blieb es länger dunkel.

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Ursachenforschung: An der Brinkmannstraße war es in einem Trafohäuschen zu Rauchentwicklung gekommen. Foto: Vorwerk

Ursachenforschung: An der Brinkmannstraße war es in einem Trafohäuschen zu Rauchentwicklung gekommen. Foto: Vorwerk

Zu einem größeren Stromausfall ist es am Mittwoch in der Gemeinde Emstek gekommen. Nach ersten Informationen hatte es gegen 16 Uhr in einer Trafostation an der Schützenstraße in Höltinghausen einen technischen Defekt gegeben. In der Folge kam es wohl dann zu einer Überlastung in einem Trafohäuschen an der Brinkmannstraße, ebenfalls in Höltinghausen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, waren etwa 3000 Haushalte betroffen, ein Fremdverschulden sei dabei nach bisheriger Erkenntnis ausgeschlossen.

Großaufgebot: Neben der Feuerwehr war die EWE mit zahlredichen technikern vor Ort, um das Problem schnell zu beheben. Foto: VorwerkGroßaufgebot: Neben der Feuerwehr war die EWE mit zahlredichen technikern vor Ort, um das Problem schnell zu beheben. Foto: Vorwerk

Die Polizei meldete: „Derzeit kommt es aufgrund eines defekten Stromkastens zu Stromausfällen in Emstek, Westeremstek und Emstekerfeld. Die EWE arbeitet an der Behebung des Problems.“ Im Automatenshop „Höltis“ hatten sich die Türen sicherheitsgemäß automatisch entriegelt, sodass im Ernstfall niemand eingesperrt bleibt. Die Betreiber Julia und David Wübbelmann waren vor Ort und standen auch mit dem Mieter des Eisautomaten in Kontakt, der seine Ware abholen wollte. „Die Nachbarn haben wir vorgewarnt, dass heute Abend noch gegrillt werden muss“, berichtete David Wübbelmann und nahm die Situation mit Humor.

Dunkel: Die Automaten im Höltis funktionieren ohne Strom nicht. Foto: VorwerkDunkel: Die Automaten im Höltis funktionieren ohne Strom nicht. Foto: Vorwerk

An der Brinkmannstraße war auch die Feuerwehr Emstek im Einsatz. Dort hatte es eine Rauchentwicklung gegeben und zahlreiche Techniker von EWE-Netz waren vor Ort, um den Fehler schnell zu beheben. Zum Ausmaß wurden dort seitens des Energieversorgers keine Angaben gemacht. Es wurde auf eine Pressemitteilung des Konzerns verwiesen, die im Lauf des Donnerstags zu erwarten sei.

Am Abend war der überwiegende Teil der Haushalte in der Gemeinde Emstek inzwischen wieder mit Strom versorgt. Derzeit werden mehrere Netzersatzanlagen installiert, um die Versorgung schnellstmöglich vollständig wiederherzustellen.

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