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Starke Rauchentwicklung durch Brand auf Oldenburger Fliegerhorstgelände

In der Nacht zu Freitag ist eine Lagerhalle im Oldenburger Ortsteil Bürgerfelde in Brand geraten. Der Brandgeruch hat sich im gesamten Innenstadtbereich ausgebreitet. (Update)

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Foto: Feuerwehr Oldenburg

Foto: Feuerwehr Oldenburg

Eine Lagerhalle ist auf dem Fliegerhorstgelände im Oldenburger Ortsteil Bürgerfelde im Bereich der Alexanderstraße in der Nacht zu Freitag (19. August) in Brand geraten. Die Alarmierung ging um 0.36 Uhr ein, wie die Polizei Oldenburg auf Anfrage mitteilte. In der offenen Halle wurden demnach Hackschnitzel und Rindenmulch gelagert. 

Da es zu einer starken Rauchentwicklung kam, wodurch sich der Brandgeruch im gesamten Innenstadtbereich ausbreitete, informierte die Polizei Oldenburg-Stadt/Ammerland die Anwohner um 2.20 Uhr über Twitter, dass Türen und Fenster geschlossen gehalten werden sollten.

Derzeit sind die Einsatzkräfte der Oldenburger Feuerwehr noch vor Ort. Nach erstem Kenntnisstand wurden Menschen bei dem Brand nicht verletzt. Informationen zur Ursache und Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Es werde aber von Brandstiftung ausgegangen, da es an mehreren Stellen gebrannt habe, wie ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Oldenburg sagte. Eine Selbstentzündung könne ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauerten allerdings noch an. 

Update: Um 7.36 Uhr teilte die Polizei per Twitter mit, dass der Brand inzwischen gelöscht werden konnte.  Derzeit seien noch etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren Oldenburg im Einsatz, in der Nacht seien es etwa 60 gewesen, teilte Jörg Görs als Sprecher der Berufsfeuerwehr Oldenburg auf Anfrage mit. Der Einsatz auf dem Gelände des Fliegerhorstes sei durch eine nicht ausgereifte Wasserversorgung erschwert gewesen: "Wir mussten einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen einrichten."

Seiner Schätzung nach lagerten etwa 2000 bis 3000 Kubikmeter Holzschnitzel und Rindenmulch in der 1000 Quadratmeter großen offenen Halle. Das Material befand sich in abgetrennten Boxen mit einer Schütthöhe von 4 bis 5 Metern. "Mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk Oldenburg und Emden wurde das Material mit Radladern auseinandergefahren", sagte Görs.  Die Arbeiten werden demnach aber noch den Vormittag andauern, weil die Glutnester nach unten fallen und immer wieder angefacht würden. Das Dach der Halle sei aus Eternit und habe einen massiven Schaden erlitten.

Inzwischen sei der Rauch im Stadtgebiet nicht mehr sichtbar, stellenweise sei aber noch Brandgeruch wahrzunehmen. Neben der Berufsfeuerwehr waren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet im Einsatz. Zudem die Verpflegungsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Oldenburg.

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