Stadt verbindet Kunden, Handel und Gastronomie
Ein Button auf der Homepage weist den Weg zu örtlichen Firmen in Friesoythe. Die Liste ist noch offen für weitere Einträge.
Redaktion | 03.05.2020
Ein Button auf der Homepage weist den Weg zu örtlichen Firmen in Friesoythe. Die Liste ist noch offen für weitere Einträge.
Redaktion | 03.05.2020

Das Rathaus in Friesoythe. Foto: MT-Archiv
Die Zeiten von Corona bringen zwar Einschränkungen, aber auch jede Menge Ideen und neue Geschäftsmodelle hervor. „Auch uns haben in den letzten Woche zahlreiche Angebote von Firmen erreicht, die der Stadt den Aufbau von Internetplattformen, zentralen Mail-Registern und ähnliches anbieten“ berichtet Heidrun Hamjediers, Erste Stadträtin der Stadt Friesoythe. Allerdings hätten Kosten und Nutzen nicht gepasst. Die IT-Abteilung im Rathaus ist deshalb tätig geworden, um Kunden, Handel und Gastronomie zu verbinden. „Das ist insbesondere für die gastronomischen Betriebe eine kleine Unterstützung, denn diese dürfen ja noch nicht öffnen.“ Ab sofort sind auf der Homepage der Stadt zwei Button installiert. Beim Anklicken erscheinen Listen der Firmen und Betriebe, die einen Abhol- oder Lieferservice anbieten. Hier sind die Telefonnummern zu finden und die E-Mail-Adressen. „Das ist insbesondere für die gastronomischen Betriebe eine kleine Unterstützung, denn diese dürfen ja noch nicht öffnen“ erklärt Hamjediers. Der Service ermögliche den Gästen, ein wenig Restaurant-Atmosphäre nach Hause zu holen. Hinter einem weiteren Button verbirgt sich eine Liste mit Einzelhandelsgeschäften. „Diese dürfen zwar wieder öffnen, wir wissen aber, dass die Menschen nach wie vor ,sparsam‘ shoppen gehen, um ihre Sozialkontakte zu reduzieren. Über den Button findet man schnell sein Geschäft, und kann dort z.B. nachfragen, ob ein bestimmter Artikel gerade vorrätig ist oder sich etwas bestellen oder zurücklegen lassen“, erklärt Heidrun Hamjediers. Noch sind die Listen, die sich hinter den Buttons verbergen, überschaubar. „Wir laden unsere Einzelhändler und gastronomischen Betriebe ein, sich über die Homepage der Stadt – die Einträge sind über die gleichen Buttons möglich – in die Listen einzutragen. Das kostet nichts und kann ein wenig dazu beitragen, dass Handel, stationäre Dienstleistungen, Gastronomie und Kundschaft in diesen Zeiten etwas mehr zusammenrücken und sich auf die lokalen Angebote besinnen.“
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